Archiv – vergangene Veranstaltungen

  • Ohlmeier * Khroustaliov * Fischerlehner  

    Lothar Ohlmeier: bass clarinet
    Isambard Khroustaliov: modular synthesizer & computer
    Rudi Fischerlehner: drums

    Das elektroakustische Trio von Lothar Ohlmeier, Rudi Fischerlehner und Isambard Khroustaliov wurde ohne große Fanfaren und Ankündigungen gegründet, sondern entwickelte sich organisch aus langjährigen Zusammenarbeiten der Mitglieder in verschiedenen Projekten und aus gegenseitigem Interesse an der Musik der anderen. Seit 2019 hat die Band zwei Alben auf dem englischen Label Not Applicable veröffentlicht: „Hypertide over Kiribati“ und „In the Gloaming“.

    Die Musik gleicht einem Gespräch unter Freunden, das sich über den Lauf des Tages entwickelt. Abends steht niemand auf, um das Licht anzuschalten, stattdessen sinkt die Dämmerung und die einhergehende Stille auf die Runde herab. Echos und Überreste des Tages werden durch diesen neuen Seinszustand gefiltert; die Sinne sind geschärft, der Verstand wach, während das Sichtbare in den Hintergrund tritt. Die Umgebung, die einst so absolut, fest und sicher schien, verflüssigt sich in einen Strom von Anspielungen und Fragen.

    The electroacoustic trio of Lothar Ohlmeier, Rudi Fischerlehner and Isambard Khroustaliov came about, without fanfare or design, through mutual friendship, empathy and curiosity in each other’s music. Since 2019, the band has released two albums on the English label Not Applicable: “Hypertide over Kiribati” and “In the Gloaming.”

    Imagine a conversation between friends unfolds as the day fades. No one gets up to turn the lights on, instead, they revel in the spell twilight weaves and the quieting world around them. Echos and remains of the day are filtered through this new state of being; senses on edge, wits sharpened as what is visible recedes. The surroundings that had once seemed so absolute, rigid and certain dissolve and unravel in a flow of allusions and enquiry. Thoughts and actions, adrift once more, surf the infinite flux of space and time.

    Aktuelles Album https://not-applicable.bandcamp.com/album/in-the-gloaming
    Website https://www.rudifischerlehner.net/hypertide.html


    Pressestimmen:

    "The music reflects an intimate and highly nuanced, conversational mode, a democratic, three-way musical exchange of ideas and deep listening."
    Salt Peanuts

    "Sound truly unlike anything else.“
    Electronic Sound

    "It makes you think, but also makes you feel — and that can only be a good thing.“
    Freq

    "Beim Eröffnungstrack (...) wummern aus den Tiefen Soundteppiche des Elektronikers Khroustaliov, dunkel und intensiv, die einen umhüllen und ihm in die Magengrube drücken. Während Fischerlehners Schlagzeug immer wieder kleine Lawinen auslöst, bringt er die Becken zum Singen, sodass sie perfekt mit der Elektronik harmonieren. Die Bassklarinette Ohlmeiers bringt pessimistische und intensive Melodien zutage.“
    Freistil

  • Vorschau

    31.01.2026
    Lothar Ohlmeier: Bassklarinette
    Isambard Khroustaliov: Modular Synthesizer & Computer
    Rudi Fischerlehner: Schlagzeug
    https://youtu.be/3BmXJmmbXn4?feature=shared

    20.02.2026
    Fred Frith: Gitarre & Elektronik
    Russudan Meipariani: Klavier

    21.02.2026
    Fred Frith: Workshop

    28.02.2026
    BRUINE 
    Michael Thieke: Klarinette 
    Émilie Škrijelj: Akkordeon 
    Tom Malmendier: Perkussion 
    https://www.emilieskrijelj.com/en/music

    28.03.2026:
    Beat Keller:
    Feedbacker, Gitarre
    Michael Thieke: Klarinette
    https://ftarrilabel.bandcamp.com/album/last-breath-s-city-looks-kind-heart

    08.04.2026:
    TAE
    Theo Altmann: trumpet
    Lucie Grael: tenor saxophone
    Marvin Klopfer: synthesizer
    Peter-Philipp Röhm: synthesizer, Ableton Live
    Tim Strohmeier: drums, modular synthesizer
    https://taesthetics.bandcamp.com/album/t-live

    17.04.2026:
    NAIL 
    Michel Doneda:Soprano and Sopranino Saxophones
    Alexander Frangenheim: Kontrabass
    Roger Turner: Schlagzeug und Percussion
    https://soundcloud.com/user-900191117/doneda-frangenheim-turner-nail-in-ulrichsberg-02-shank

    20.05.2026:
    Tetuzi Akiyama: Gitarre
    Bryan Eubanks:
     Sopran Saxophon/Electronics, Modular Synthesizer
    Gert-Jan Prins: Electronics, Percussion
    Toshimaru Nakamura: No-Input Mixer
    https://meenna.bandcamp.com/album/spring

    06.06.2026:
    John Edwards: Kontrabass
    Alex Ward: Klarinette, Gitarre
    Mike Gennaro: Schlagzeug
    https://alexward.bandcamp.com/album/activity

  • Michael Lentz - Marino Pliakas - Michael Wertmüller

    Michael Lentz: Stimme, Saxophon
    Marino Pliakas: Bass
    Michael Wertmüller: Schlagzeug

    MICHAEL LENTZ (*1964) studierte Germanistik, Geschichte und Philo­sophie und wurde 1999 mit der zwei­bändigen Dissertation Lautpoesie/-musik nach 1945. Eine kritisch-dokumentarische Bestands­aufnahme promoviert. 2001 erhielt er für seinen Text Muttersterben den Ingeborg-Bachmann-Preis. Im Mai 2006 wurde er als Professor auf den Lehr­stuhl für Literarisches Schreiben des Deutschen Literatur­instituts Leipzig berufen, den er bis heute innehat. Lentz war Mit­herausgeber der Literatur­zeitschrift Neue Rundschau. Seit 2014 ist er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Er lebt in Berlin und Leipzig.

    Michael Lentz’ Auftritte sind wuchtige, präzise inszenierte, aber nie berechenbare Konfron­tationen mit unserer Sprache. Der Mensch versucht, mit den begrenzten Mitteln der Sprache etwas als viel­sagend Empfundenes zu kommunizieren – Michael Lentz macht dies auf eine selten intensive Art erlebbar, wie es in der Jury­begründung für den Preis der Literatur­häuser heisst. Lentz zweifelt die Benennungs­kraft des Wortes an, er verlässt sich auf die Sprache als Sprache, nicht auf die Sprache als Abbildungs­maschinerie. Was dabei im poetischen Prozess herauskommt, ist ein sprödes, störrisches, wiewohl witziges und sehr kluges Sprechen und Schreiben. Eine Dosis (Sprach)Zweifel, in dieser Qualität verabreicht, hat noch niemandem geschadet.
    (Aus der Programmankündigung des Literaturfestivals Leukerbad)

    Im Südwestrundfunk heisst es über ihn: «Michael Lentz ist zweifellos ein Sprach­spieler, ein begnadeter Sprach­künstler.»

    Heimwärts. Roman. S. Fischer 2024
    Grönemeyer. S. Fischer 2024
    Chora. Gedichte. S. Fischer 2023
    Schattenfroh. Ein Requiem. Roman. S. Fischer 2018
    Pazifik Exil. Roman. S. Fischer 2007

    Lentz ist auch ein großartiger Saxophonist! Zusammen mit der präzisen und dynamischen Schweizer Rhythmusgruppe Pliakas/Wertmüller erkundet das Trio das bisher Unbekannte zwischen Wort und Klang. Freie Musik in Reinkultur: Ein delirierendes Kontinuum der Klangpoesie mit vorgegebenen und offenen musikalischen Strukturen. Feurig, tiefgründig, witzig!

    MICHAEL WERTMÜLLER (1966) und MARINO PLIAKAS (1964) tourten seit 2004 als Rhythmusgruppe von FULL BLAST zusammen mit Peter Brötzmann hunderte von Konzerten weltweit; außerdem arbeiteten sie in verschiedenen Projekten mit Caspar Broetzmann, John Cale, Holger Csukay, FM Einheit, Peter Evans, Marian Gold, Mats Gustafsson, Keiji Haino, Toshinori Kondo, Joe McPhee, Ava Mendoza, Mouse on Mars, Jaki Liebezeit, KK.Null, Jim O'Rourke, Olaf Rupp, Mars Williams, Stephan Wittwer, Otomo Yoshihide, IVES #1, u.v.a.; Zusammenarbeit mit Pliakas' Avant-Trio STEAMBOAT SWITZERLAND, verschiedene Opern und Neue Musik-Kontexte mit Klangforum Wien, MusikFabrik Köln, Ensemble Courage Dresden, Hamburger Staatsoper, Theater Basel, Ruhrtriennale, Donaueschingen, Schauspielhaus Hamburg, Staatsoper Hannover etc.etc.) Beide waren mit ihren verschiedenen Bands weltweit auf Tournee (MW: William Parker Trio, Alboth!, 16-17, W2; MP: steamboat switzerland, sludge 2000 usw.).

  • Georg Wissel & Paul Lytton

    - loose connections -

    Paul Lytton: table top percussion, bits & pieces
    Georg Wissel: augmented tenor and alto sax

    Anlässlich der soeben auf dem auf dem arrivierten Londoner Label ConfrontRecordings erschienenen CD LOOSE CONNECTIONS 

    Seit 2006 amalgamieren WISSEL & LYTTON ihre spezifischen musikalischen Universen zu einem schillernden und stets unvorhersehbaren Fluss von klingenden Ideen und Assoziationen. Das Duo spielt dabei mit ebenso viel Vergnügen, wie Aufmerksamkeit und Sensibilität für den Klang und den Moment.

    Saxophonist Georg Wissel versteht sich als Sculptor of compressed air und nutzt neben erweiterten Spieltechniken die unterschiedlichsten Utensilien zur klanglichen Modulation seiner Instrumente. 
    Perkussionist Paul Lytton arrangiert und belebt seinen Fundus an sorgfältigst ausgewählten Klangerzeugern aus Haushalt und Perkussion auf seinem 'Tisch'.

    Das Set-up von WISSEL & LYTTON hat somit den Charakter einer (akustischen) Werkstatt. Das Duo spielt ohne vorgegebene Konzepte oder versteckte Absprachen. Alle Karten werden offen ausgespielt und das Publikum wird gleichberechtigter Zeuge eines höchst assoziativen künstlerischen Prozesses. 

    As Paul says: “This is not about to entertain, but to stimulate your imagination!”

    Das schreibt die Presse: 
    "An unusual and engrossing concert of free dialog using tightly controlled technique between two legendary free jazz improvisers: Percussionist Paul Lytton performing on tabletop percussion and "bits and pieces", and saxophonist Georg Wissel performing on augmented alto saxophone and tenor saxophone, from reserved intricate detail to forcefully passionate expression."Squidco, USA

    "It’s mesmerizing and delicate music. The interplay between them is fantastic. There’s never a dull moment here. Attentive listening required here! And deservedly so." (Mark Daelman-Sikkel in Vital Weekly 1456)

    "The Lytton-Wissel alliance is in no way fortuitous or random, but can be seen as an existential poetic drift. The blower's trajectory follows in the footsteps of the Evan Parker of the duo with Lytton, of Doneda, Leimgruber and Zorn etc… but, above all, evolves on its own particular terrain. It's worth pointing out that Paul Lytton is one of a handful of ‘pioneers’ among the radical ‘bruitist’ improvisers of the early days, along with Eddie Prévost, Keith Rowe, Hugh Davies, etc.... Really convincing."  (J-M V Schouwburg in orynx-improvandsounds.blogspot.com/2024/10/)
     

    Georg Wissel: https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Wissel
    Paul Lytton: https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Lytton

    hört-hört:
    https://confrontrecordings.bandcamp.com/album/loose-connections
    https://soundcloud.com/georg-wissel/sets/wissel-lytton

    schaut:
    live at LOFT, excerpt: https://vimeo.com/764193396

  • ELLIOTT SHARP * Reading and Performance

    In this program, Sharp will read selections from his latest book, Feedback: Translations From The IrRational and perform solo electroacoustic music on 8-string guitarbass and electronics.

    ELLIOTT SHARP leads SysOrk, Orchestra Carbon, Terraplane, and Tectonics and pioneered use of fractal geometry, chaos theory, and genetics in musical composition and interaction.

    His opera Port Bou premiered October 2014 at Issue Project Room and his suite Tribute:MLK Berlin '64 opened the 2014 Berlin Jazz Festival.  Storm Of the Eye appears on violinist Hilary Hahn's Grammy-winning album In 27 Pieces and Turing Test for the Neue Vocalsölisten Stuttgart premiered at the Venice Biennale in 2012. Sharp has been featured at festivals New Music Stockholm, Darmstadt, Donaueschingen, and Au Printemps and is the subject of the documentary film Doing The Don't.

    Sharp was awarded the Berlin Prize for Music Composition for 2015; a Guggenheim Fellowship in 2014; a Fellowship from the Center for Transformative Media in 2014. In 2003, he received a Fellowship from the Foundation For Contemporary Art.

    Sharp’s collaborators have included Radio-Sinfonie Frankfurt; singer Debbie Harry; Ensemble Modern; Nusrat Fateh Ali Khan; blues legends Hubert Sumlin and Pops Staples; pianist Cecil Taylor; multimedia artists Christian Marclay and Pierre Huyghe; and Bachir Attar, leader of the Master Musicians Of Jajouka.

    From The Publisher: Feedback is a wide-ranging meditation on music, sound, artificial intelligence, consciousness, contemporary culture and politics, and the life of the touring musician. Author Elliott Sharp is considered one of the central figures in NYC's Downtown Scene and is a composer, producer, multi-instrumentalist, visual artist, and educator. Starting from a background in the sciences, Sharp found his passion for music as a teen, and it has never abated. His philosophy is informed not just by music and its creation but by continuing studies in physics and genetics and a visceral interest in our modern world and its joys and horrors. In Feedback, Sharp engages in speculative thought about how consciousness might have arisen and what the future holds for humanity with the advent of an Artificial Intelligence that is certainly artificial but might not exactly be intelligent. The "Improviser's Mind" is discussed in the context of post-quantum physics, probability, socio-acoustics, and Butoh dance. Sharp loves to digress into unpredictable areas but ties it all together in an overarching narrative that is both personal and conceptual.

    Marc Ribot: Elliott Sharp is among the most important musicians to come out of NYC's Downtown Scene. His work is original and conceptually rigorous. Feedback illuminates the deep thought behind Elliott's work and documents a key part of the NY scene. | hope the intellectual/artistic/emotional feedbacks these pages describe will continue to loop and build... into a howling resistance to the brutal homogenizing corporate technologies of our time.

    Links:
    http://www.elliottsharp.com
    https://zoar-records.bandcamp.com
    https://www.instagram.com/elliott_sharp
    https://elliottsharp.substack.com/
    https://mitpress.mit.edu/books/irrational-music

    https://elliottsharp1.bandcamp.com
    https://elliottsharpsterraplane.bandcamp.com

    Various reviews:
    https://www.premierguitar.com/features/artist-features/nels-cline-on-elliott-sharp
    https://www.sequenza21.com/2016/02/elliott-sharp-the-boreal/
    https://jazztrail.net/blog/joe-morris-elliott-sharp-realism-album-review
    https://www.guitarmoderne.com/book-reviews/book-review-irrational-music-by-elliot-sharp
    https://classicalmodernmusic.blogspot.com/2016/06/elliot-sharp-tranzience.html
    https://classicalmodernmusic.blogspot.com/2018/12/elliott-sharp-dispersion-veni-academy.html

  • Otomo Yoshihide * Emilie Skrijelj * Tom Malmendier

    Otomo Yoshihide : turntables
    Emilie Skrijelj: turntable
    Tom Malmendier: drums

    "Everything makes sound, everything makes noise, and the spectacle is mesmerizing. But let's not be mistaken, the spectacle captivates because, above all, it possesses flawless musicality. There is never any repetition; the vocabulary is certainly unusual, but from the scratching, scraping, and tearing, complemented by the omnipresence of a drum that always moves forward, emerges an unwavering energy with a deep pulse that beats like a heartbeat—the heartbeat of both the musicians and the audience." Review Nicolas Dourlhès , "La tournée des tourne-disques à Tours"  link, March 2024

    https://otomoyoshihide.com/en
    https://de.wikipedia.org/wiki/Yoshihide_Otomo
    https://www.emilieskrijelj.com/
    https://www.tomalmendier.com/

    https://youtu.be/W-F-thI2puQ?feature=shared
  • Birgit Ulher & Jaap Blonk

    Ein spannendes, neues Duo! Zwei Improvisatoren, die unermüdlich über die Grenzen ihrer Instrumente hinausgehen und über eine große Bandbreite an erweiterten Techniken, Präparationen und Elektronik verfügen.

    Birgit Ulher - Trompete, Radio, Lautsprecher, Objekte
    Jaap Blonk - Stimme, Elektronik 

    (Foto: Gero Sander)

    Birgit Ulher lebt als freischaffende Musikerin, Klangkünstlerin und Komponistin in Hamburg. Nach ihrem Studium im Bereich der bildenden Kunst entwickelte sie eigene Spieltechniken und Präparationen mit Trompete, Radio, Lautsprechern und Objekten. Ihre Arbeit umfasst akustische und elektroakustische Projekte, Soloperformances, Konzert- und Klanginstallationen, Videos, Konzeptstücke und Konzerte im Bereich der improvisierten / experimentellen Musik. Sie hat zahlreiche Stipendien erhalten und ist mit ihrer Konzerttätigkeit international unterwegs.
    https://birgit-ulher.de/

    Jaap Blonk (geboren 1953 in Woerden, Holland) ist Komponist, Dichter, Musiker und bildender Künstler. Er studierte zunächst Mathematik und Musikwissenschaft, brach diese Ausbildungen jedoch ab. In den späten 70er Jahren begann er zu komponieren. Wenige Jahre später entdeckte er sein stimmliches Potential, zunächst beim Rezitieren von (Laut-)Gedichten, dann beim Improvisieren und bei der Aufführung eigener Vokalkompositionen. 

    Nach und nach hat er auch Live-Elektronik in seine Auftritte integriert, und damit eine ähnliche Felixibilität erreicht wie mit der Stimme.

    Auftritte führten Jaap Blonk durch alle Kontinente der Welt. Neben seinen Soloperformances arbeitete er mit den verschiedensten Musikern und Ensembles aus dem Bereich zeitgenössischer und improvisierter Musik.

    Seine Musik ist auf bislang 30 CDs bei seinem eigenen Label Kontrans erschienen; andere Aufnahmen sowie Bücher mit seinen visuellen Arbeiten wurden in vielen Ländern publiziert.

    jaapblonk.bandcamp.com
    https://www.facebook.com/profile.php?id=61555797043741
    twitter.com/jaapblonk
    instagram.com/blonkjaap/

  • CONTAGIOUS

    Sabine Ercklentz: Trompete, Elektronik
    Andrea Neumann: Innenklavier, Mixer
    Mieko Suzuki: Electronics, Plattenspieler

    Gegründet 2018 von zwei innovativen Stimmen aus der Berliner Improvisationsszene, Andrea Neumann und Sabine Ercklentz, vollendet mit der versierten DJ Mieko Suzuki, ist CONTAGIOUS eine Mischung aus avantgardistischen Experimenten und elektronischer Musik. Contagious sind nicht nur ein Trio. Sie sind ein ganzer Organismus. Die Eingeweide aus dem Inneren eines Klaviers, die Tonarme von Plattenspielern, das Puffen einer Trompete, der Puls diverser Effektgeräte und das Zusammenspiel von Andrea Neumann, Sabine Ercklentz und Mieko Suzuki wachsen zusammen und bilden eine Einheit, die sich ständig weiterentwickelt. Ihr Antrieb ist die Improvisation. Ihr Idealzustand ist die ständige Spannung zwischen Aktion und Reaktion, zwischen Elektronik, Akustik und Experiment. Nicht zufällig wurden die Titel des ersten Contagious-Albums nach Zwitterwesen aus der Tierwelt benannt. Neumann, Ercklentz und Suzuki spielen zusammen wie ein Lebewesen, das binäre Gegensätze überwindet und im besten Sinne des Wortes ambivalent ist: ebenso rätselhaft wie lebendig.
    Arno Raffeiner

    Selected Concerts since 2018:
    Femal to Empower Festical, Sielent Green| Villa Concordia, DE-Bamberg | Xciting Festival, DEStuttgart | Zwingli Kirche, DE-Berlin | Exploratorium, DE-Berlin w/ Butoh dancer Yuko Kaseki | Zodiak Festival, DE-Berlin | A L’Arme Festival, DE-Berlin | Teatro Bairro Alto, PT-Lissabon | Contagious [De- Constructed] at Bergamo Stereo, Hamburger Bahnhof & CTM, DE-Berlin | Morphine Showcase at Berghain, DE-Berlin | “Heroines Editions” City of Women Festival, SI-Ljubljana | Contagious [De- Constructed] at Bergamo Stereo, Ruhr Triennale, DE-Bochum | SeaNaps Festival, DE-Leipzig | Hellerau Tanzkongress, DE-Dresden | Kiezsalon, DE-Berlin

    https://contagious-contagious.bandcamp.com/album/contagious
    https://www.alarmefestival.de/contagious-concert-film
    https://media-loca.com/contagious

    Discography
    CONTAGIOUS morphine records, 2019
    https://contagious-contagious.bandcamp.com/album/contagious

  • Ulrich Langenbach & Kersten Ginsberg * Ausstellung und Konzert in der Oberwelt

    Ausstellung: Ulrich Langenbach - Räume der Absichtslosigkeit

    Ulrich Langenbach ist bildender Künstler und Improvisationsmusiker, dessen Werk sich durch eine konsequente Erforschung absichtsloser Ästhetik und interdisziplinärer Ansätze auszeichnet. Seine künstlerische Praxis umfasst Installationen, Textarbeiten und Performances, die den Betrachter und Zuhörer zu einer unmittelbaren und unvoreingenommenen Auseinandersetzung mit Raum, Material und Klang einladen.

    Im Zentrum seiner bildenden Kunst stehen raumgreifende Installationen, die mit minimalistischen Formen, Materialien und Strukturen die Wahrnehmung herausfordern.

    Seine Textarbeiten verbinden literarische Präzision mit visueller Offenheit und stellen häufig Fragen nach der Bedeutung und Funktion von Sprache.

    Als Improvisationsmusiker (E-Cello, Gitarre, Viola) widmet sich Langenbach der nonidiomatischen Musik, einer Spielweise, die sich jenseits festgelegter Stile bewegt und auf den Moment des klanglichen Geschehens fokussiert. Seine Performances entstehen im Spannungsfeld zwischen absichtslosem Experimentieren und intuitivem Ausdruck, und führen zu einzigartigen Klanglandschaften, die traditionelle Genregrenzen bewusst hinter sich lassen.

    Sein mehrfach ausgezeichnetes und in zahlreichen internationalen Galerien und Museen gezeigtes Werk denkt die Disziplinen Kunst und Musik neu und setzt wegweisende Impulse. Es steht für die Kraft der Absichtslosigkeit und die Befreiung von konventionellen Erwartungen. Es lädt dazu ein, Raum, Klang und Text in einer neuen Dimension zu erleben.

    Konzert: Kersten Ginsberg & Ulrich Langenbach - Klangräume der Absichtslosigkeit

    Kersten Ginsberg: Schlagzeug, Percussion
    Ulrich Langenbach:
    Cello, Gitarre, Bratsche

    Ulrich Langenbach und der Schlagzeuger Kersten Ginsberg, der unter anderem die deutsche Schule des Schlagzeugs im Sinne von Can und Einstürzenden Neubauten mit Einflüssen aus vielerlei Ecken (Weltmusik, Hip Hop, Punk, Elektronik) zu einer modernen, stets groovenden, eigenen Signatur verbunden hat, erforschen gemeinsam den Raum der freien Improvisation, in der Klänge und musikalische Gesten spontan und organisch entstehen, abseits von vorgegebenen musikalischen Stilen oder Strukturen.
    In einer Mischung aus Klangkunst und Echtzeitmusik schaffen die beiden Musiker einzigartige akustische Räume, in denen Klangfarben, Texturen und Dynamik im Mittelpunkt stehen. Dabei werden die klanglichen Möglichkeiten von Streich-, Zupf- und Schlaginstrumenten ausgelotet.
    Jede Aufführung wird zu einem einmaligen Dialog zwischen den Instrumenten und dem Raum, ohne vorherige Festlegung oder Erwartungshaltung. Es gibt von den beiden Musikern zahlreiche gemeinsame Veröffentlichungen.

    Coop Langenbach & Ginsberg: 'Ort, 5 stücke zur Zeit' auf soundcloud


    www.ulrich-langenbach.de
    https://soundcloud.com/ulrichlangenbach
    ttps://ulrich-langenbach.bandcamp.com/music

    www.oberwelt.de
    www.stromraum.de

  • Rupp - Rößler - Hall

    Olaf Rupp – Konzertgitarre
    Isabel Rößler – Kontrabass
    Samuel Hall – Schlagzeug


    Bei Rupp–Rößler–Hall handelt es sich um eine rein akustische Berliner Band, bestehend aus drei ebenbürtigen und gleichberechtigten „Stimmen“. Mit dem Ausnahmegitarristen Olaf Rupp, dem australischen Schlagzeuger und Perkussionisten Samuel Hall und der Kontrabassistin Isabel Rößler wird die übliche Konstellation von Solist und Begleitmusikern aufgebrochen.

    Mittels Präparationen wird der herkömmliche Klang der Instrumente teilweise verfremdet, wodurch die Soundquelle manchmal unortbar wird und die Spielenden Klangtexturen und Strukturen erschaffen und auffächern, wobei der F l u s s der Musik weder vom Zufall noch von dominanten willkürlichen Entscheidungen geleitet wird. Statt einer Melodie erzeugen Notenabfolgen eine Art bewegenden Klang, dessen Verlauf unvorhersehbar ist.

    https://isabelroessler.bandcamp.com/album/rupp-r-ler-
    https://samuel-hall.com/about/
    https://audiosemantics.de/index.html

  • XENOFOX

    Olaf Rupp: Elektrogitarre
    Rudi Fischerlehner: Schlagzeug


    Eigentlich ist es nur Gitarre und Schlagzeug, aber es klingt wie eine ganze Welt. Das liegt vor allem an der komplexen Mehrstimmigkeit, mit der sich die beiden, ohne viel Elektronik ständig auf mehreren Ebenen gleichzeitig bewegen. Man muss nicht jeden Weg zu Ende gehen und dennoch verbinden sich hier neue Synapsen. Diese Vielschichtigkeit fügt auch die einfachsten Gebilde zu einem hypnotischen Gesamtklang zusammen.
    Olaf Rupp hat sich in den letzten 30 Jahren immer konsequenter eine spektralistische Respektlosigkeit erarbeitet: für ihn ist alles Klang. So wird das Griffbrett zu einem riesigen Klangpool, wie er eben nicht nur den elektronischen Musikern offensteht, von denen diese Materialauffassung herkommt. Rudi Fischerlehners Formsprache kreist wie ein polymetrischer Vortex um ein Zentrum, das an keiner „Eins“ festklebt. Im Gegenteil: diese elliptisch asymptotischen Drumloops schießen immer wieder Neues in die Umlaufbahn.

    Actually, it's just guitar and drums, but it sounds like a whole world. This is mainly due to the complex polyphony, with which the two, without much electronics constantly move on several levels at once. You don't have to follow every path to its end and yet new synapses connect here. These complex layers join even the simplest structures into a hypnotic overall sound.
    Over the last 30 years, Olaf Rupp consistently has acquired a more and more spectralistic irreverence: for him everything is sound. This makes the fingerboard become a huge pool of sound, as it is not only open to electronic musicians, from whom this conception of material originates. Rudi Fischerlehner's form-language circles like a polymetric vortex around a center that does not stick to any "one". On the contrary, these elliptically asymptotic drum loops keep shooting new things into orbit.

    BIOS

    Olaf Rupp (*1963) spielt improvisierte Musik auf der Klassischen Gitarre und der E-Gitarre. Seine organisch fließenden Themenentwicklungen entstehen weder durch Zufall noch durch dominante Willensentscheidung. Für ihn ist es wichtig, dass sowohl in dichter, lauter Musik, als auch in sparsamer, punktueller Musik immer ein Höchstmaß an Sammlung und Fokus und Präsenz mit im Spiel ist. Er beschäftigt sich in seiner Musik viel mit der geräuschhaften Klangfarbenwirkung von spektralistischen Tonfeldern. Dabei ist jede einzelne Note ein charakteristischer Farbpunkt in einer Klangmatrix und diese eigene "Tonfarbe“ ist wichtiger, als die Position dieser Note in herkömmlichen Ordnungssystemen.
    Von Olaf Rupp sind fünf Solo Alben erschienen bei FMP, GROB und GLIGG. Er arbeitete aber auch international mit vielen wichtigen Vorreitern der Improvisierten Musik wie etwa Paul Lovens, Tristan Honsinger, Peter Brötzmann, Butch Morris, Lol Coxhill, John Zorn und Michael Wertmüller. Er spielt ausgezeichnete Solokonzerte sowohl mit der Konzertgitarre, als auch mit der elektrischen Gitarre. Wichtige Gruppen sind aktuell unter anderem das Duo XENOFOX mit Rudi Fischerlehner, das Duo mit Cellistin Ulrike Brand sowie WEIRD WEAPONS mit Tony Buck und Joe Williamson. www.olafrupp.de

    Rudi Fischerlehner spielt Schlagzeug in Projekten verschiedener Schattierung von improvisierter und experimenteller Musik, Jazz und Post-Rock. Außerdem schreibt und produziert er Musik für Bands, Filme und Performances. Geboren 1977 in Oberösterreich, beginnt er früh Schlagzeug zu spielen und als Teenager mit Bands in und um Linz aufzutreten. Er studiert für einige Zeit klassische Perkussion, zieht dann nach Wien, reist nach Afrika und China, verbringt einige Monate in New York und lebt jetzt in Berlin.
    Als Solist veröffentlichte er zwei Schlagzeug Solo Alben, "15 8 Slum" und "Spectral Nichts“ und spielt aktuell in den Bands Xenofox mit Olaf Rupp, Der Dritte Stand mit Matthias Müller und Matthias Bauer, und Ohlmeier / Khroustaliov / Fischerlehner. Außerdem spielt oder spielte er mit Gorilla Mask, Lina Allemano, Joke Lanz, Mia Dyberg, Zsolt Sőrés, Julie Sassoon Quartet, Fiium Shaarrk, La Tourette mit Tonia Reeh, Tristan Honsinger, Erste Stufe Haifisch und vielen anderen. www.rudifischerlehner.net

    YOUTUBE:
    https://youtu.be/6Fp9CVAlRKE
    https://youtu.be/5N28Jkvl0yE

    BANDCAMP:https://audiosemantics.bandcamp.com/album/the-garden-was-empty

    PRESSE

    „Wer da mit melancholischem Beigeschmack und 'exophonetischer' Härte gegen Anästhesie harkt und scharrt und ihr raue Schönheit abnötigt, ist der mit sich selber hadernde menschliche Faktor.“ BAD ACHEMY

    „one of the best duos that the combination of these two instruments currently has to offer if it comes to improvised music.” FREEJAZZBLOG

    "This is what rock and roll should sound like!" EXCLAIM!

    „Alles an dieser Musik von Rupp & Fischerlehner rinnt heraus wie aus einer Quelle, die nicht und nicht versiegt. In so einem Fluss wird einem unmöglich fad, weder mit der und schon gar nicht gegen die Strömung.” FREISTIL

    „A thrilling ride from start to end, they create a whole world filled with rackety riffs & rickety rhythms, all to this writer's delight.“ VITAL WEEKLY

    “Das Duo Xenofox liefert mit dem Album „The Garden Was Empty“ einen hypnotischen und basslastigen Mix aus Hi-Hat-Expressionismus und entgrenztem Rock.“ TAZ

    „Das will schon etwas heißen, wenn sogar Publikationen wie Die Zeit oder die taz vom Duo-Projekt von E-Gitarrist Olaf Rupp und Schlagzeuger Rudi Fischerlehner schwärmen.“ JAZZPODIUM

    „We have the impression that the entire history of improvised rock is filtered here.“ TRYBUNA MUZYKI SPONTANICZNEJ

    „… gelingt es, die Musik über Grenzen hinaus zu treiben, zur Zufriedenheit selbst der anspruchsvollsten Fans kompromissloser Improvisation“ JAZZIN VIEW: PREDRAG VLAHOVIĆ

    mehr infos: www.olafrupp.de/xenofox

  • ZAUBER RAIN & DUO UMANO

    ZAUBER RAIN is an instant band formed by Virginia Genta on spot for Micro Troglo Fest at Moers Festival 2024. Now at its forthcoming third show, it always changes its shape adapting to last minute circumstances. What spins in the centre and magnetize the  possible options is the power of chance and the choice of improvisation. For the show at Stromraum the formation will be: Thomas Schatzl (various instruments), Andrea Davì (double-neck guitar), Moritz Finkbeiner (various instruments), Virginia Genta (saxophones, clarinets, fx)... 

    DUO UMANO is the steady duo of David Vanzan (mostly on rubber bends and electronics) and Werner Notzel (alternating between guitar and pocket-synths), enclosing freedom and vision in their box of humanity made of dusty & compressed ghosty farty sounds, outbounding electro-acoustic experiments of perfection. Despite the young age, the duo has already performed successfully at internationally relevant events such as Troglobatem Festival 2023 and Moers Festival 2024.

  • KONK PACK

    im Stromraum, König-Karl-Straße 27 (Hinterhof), Cannstatt -> maps

    KONK PACK brings together three major figures in contemporary music. For about a quarter of century this group has amazed audiences at festivals and concerts all over the world with the sheer energy of its rapid-fire interplay, earning numerous critical accolades.

    Since 1997, Konk Pack have toured regularly throughout Europe, completed four major tours of the US, and have been described by The Wire magazine's Lee Henderson as "one of the most exciting improv groups in the world." The group have released five compact discs, and performed at major music festivals from Vancouver to Belgrade. The musics they've made individually are reason enough to take note of this trio, but the music they make together leaves audiences amazed and inspired.

    https://youtu.be/aMegtjC4IxQ

  • Luciana Rizzo * Feedbacks

    Feedbacks are wild sounds. They can't be fully controlled. They need a margin of risk to exist. That margin has to do with the atmosphere, concentration and being present. I'm interested in taking on that risk. Playing with the edges.

    Luciana Rizzo (b. 1990) is a sound artist and musician. Lives and works in Buenos Aires. Studied Composition with Electroacoustic Media at the National University of Quilmes. As a drummer since the age of 16, she found her place in experimentation and improvisation as a language. She has played in various group projects and, concurrently, began developing a solo set based on hybrid drums, samples, and field recordings that move between songs, environments, and improvisations. Lately, she has been dedicated to producing sound documentaries and radio pieces.

    https://youtu.be/8nS9zCQ1ErM?si=8ugOp5RyCrKvu_D1
    https://linktr.ee/lurizzo
    https://www.instagram.com/lu.rizz0/

  • Fred Frith & gabby fluke-mogul


    Fred Frith is a pioneer of the extended electric guitar. He learned to compose in
    Henry Cow, developed his song-writing skills in Art Bears, explored his multiinstrumentalism in Skeleton Crew, rocked the house with Massacre and is still doing all of those things, having been in one band or another continuously since 1964! Meanwhile his work has been performed by both Baroque and contemporary music ensembles, along with string quartets, chamber orchestras, and a whole range of groups and artists in the ever-expanding field of semi-popular music. Fred composes extensively for film and dance, and taught improvisation for years at Mills College in Oakland, California and the Musik Akademie in Basel, Switzerland. His life-long passion for improvising has increasingly led him to work with artists who don’t necessarily define themselves as improvisers, including drummer Mariá Portugal, trumpeter Susana Santos Silva, and bricoleur extraordinaire Sudhu Tewari. Fred is the subject of Nicolas Humbert and Werner Penzels’ award-winning documentary film Step Across the Border.
    www.fredfrith.com


    gabby fluke-mogul is a New York-based violinist, improviser, composer, educator, organizer and doula. Weaving within the threads of avant and free jazz, with deep roots in improvised and experimental music, their music has been described as “embodied, visceral and virtuosic” and “the most striking sound in improvised music in years”. gabby is humbled to have collaborated with Nava Dunkelman, Joanna Mattrey, Ava Mendoza, Charles Burnham, Fred Frith, Luke Stewart, Zeena Parkins, Tcheser Holmes, Lester St. Louis, William Parker, and Pauline Oliveros among many other musicians, poets, dancers and visual artists. gfm is adjunct faculty at the New School, facilitates improvisation workshops and curates programming for Creative Music Studio, and is a current Jerome Artist in Residence at Roulette Intermedium. Recent performances include Music Unlimited Festival in Wels, Curva Minore in Palermo, and at the Stone in New York City.
    www.flukemogul.com

  • CHROMB

    Christoph Ogierman & Mattia Bonafini
    -> in der Stadtkirche Bad Cannstatt <-

    CROMB sind Mattia Bonafini (no-input mixer) und Christoph Ogiermann (Violine und Stimme)

    Die ungewöhnliche Kombination konnte zum ersten Mal im John-Cage-Haus der Halberstadter Orgelstiftung erprobt werden und führte zu einer Reihe von Aufnahmen: eine davon ist hier zu hören: CROMB  

    Das Duo-Programm wird ergänzt durch Solo Beiträge, unter anderem Ogiermanns SoloStück: "as to stay".

    Mattia Bonafini

    https://soundcloud.com/ogiermann

    MATTIA BONAFINI / BIO

    Mattia Bonafini (* 1980 in Legnago - Verona - Italien, lebt und arbeitet in Bremen) studierte Freie Kunst bei Professor Markus Löffler und Andree Koprys. Er studierte elektroakustische Komposition bei Prof. Kilian Schwoon in Bremen, bei Francesco Giomi und Lelio Camilleri in Bologna, bei Andrew Bentley in Helsinki und Instrumentalkomposition bei Carlo De Pirro in Rovigo und Paolo Aralla in Bologna; Bebo Ferra war sein Jazzgitarrenlehrer in Mailand.

    Mattia Bonafini arbeitet in den Bereichen Komposition, Improvisation, elektroakustische Musik und Performance. Er erforscht die Kontamination verschiedener musikalischer Genres und kombiniert sie mit anderen Praktiken wie Text und visueller Kunst. Die Kommunikation mit den Interpreten, Musikern und Mitwirkenden ist ein wichtiger Punkt, um speziell zugeschnittene Werke zu schaffen.

    Seine Musik wurde in verschiedenen Ländern präsentiert; er arbeitete unter anderem mit C.H. Chik, F. Giomi, M. Guida, S. Miele, C. Ogiermann, EWI Quartet, R. Sbrzesny, S. Stadlmeier (alias EMRGE), V. Vitrenko (Musiker/Komponisten/Darsteller); Pedro Neto (Anthropologe/Dokumentarist); Simone Zoppellaro (Schriftsteller), Luisa Eugeni (Videokünstlerin).

    Derzeit lehrt er an der Hochschule für Künste in Bremen. Seit 2018 arbeitet er mit der Projektgruppe Neue Musik und REM in Bremen zusammen; mit Lucas Gerin und Johannes Werner organisiert er die Reihe X-changes zwischen Stuttgart und Bremen.

    CHRISTOPH OGIERMANN / BIO

    Geboren 1967. Beginnt 1990 auf Anregung von Erwin Koch-Raphael zu komponieren, schreibt seither Musik. Seither Tätigkeit als Rezitator, Sänger, Geiger und Tastenspieler in den Bereichen Freie Improvisation / Konzeptimprovisation und europäische Kunstmusiken. Komponist.

    Abschluß des Kompositionsstudiums an der Hochschule für Künste Bremen bei Younghi Pagh-Paan im Winter 1999/2000. Weitere wichtige musikalische und philosophische Studien bei Georges Nicolas Wolff und Nicolas Schalz.

    Aufenthalt im Archivio Luigi Nono/Venedig mit Unterstützung des DAAD, Gastdozent für Komposition und Improvisation in Pitea/Schweden. Gastkomponist am Institut für Elektronische Musik und Akustik Graz.und im Studio für Elektronische Musik der Technischen Universität Berlin.Stipendien der Heinrich Stobel Stiftung Freiburg i. Br. und in der Cité des Artes, Paris (Bundesstipendium)

    Einladungen als Dozent für Komposition und Elektronik nach Edinburgh und Queretaro, Gast der Akademie Schloss Solitude, Preisträger Kompositionswettbewerb "ad libitum"

    der Winfried Böhler Kulturstiftung, Gastdozent "Musikalische Performance" der Universität Hildesheim

    seit 2011 enge Zusammenarbeit mit den „Neuen Vocalsolisten Stuttgart“

    Kunstpreis der Akademie der Künste Berlin (Musik), Gastdozent „Komposition und Performance“ der Musiuniversität Luzern, weitere mehrfache Auswahl beim Kompositionswettbewerb "ad libitum" der Winfried Böhler Kulturstiftung: u.a. Auftrag (gemeinsam mit Tim Schomacker) für Eröffnungsstück ECLAT 2020

    seit 2021 diverse Stipendien (Musikfonds, Akademie der Künste, Fonds DaKü)

    Jüngste Arbeiten im Bereich elektreoakustischer mehrkanaliger Projekte. Seit mehreren Jahren auch als Bildender Künstler tätig. Erste Ausstellungen geplant für 2024: ECLAT Festival Stuttgart, Galerie 404 Bremen.

    Mitbegründer des MusikAktionsEnsembles KLANK (www.klank.cc)

    Mitglied in den Künstler*innenKollektiven stock11 und TONTO (Graz)

    Mitglied und Künstlerischer Leiter der projektgruppe neue musik bremen. www.pgnm.de

    Gründer und Künstlerischer Leiter der Bremer Reihe REM für elektronische Musik https://www.pgnm.de/rem/ und des Bremer Lautsprecher Orchesters https://www.pgnm.de/rem/bremer-lautsprecher-orchester/

    Seit 2020 organisatorische und künstlerische Leitung (gemeinsam mit Sarah Maria Sun) des Meisterkurses,„Stimme (Plus)“, des Jugendkurses „Young Cage“ und des Interpretations-Wettbewerbes der John-Cage-Orgelstiftung, Halberstadt.

    lebt in Bremen

  • Biscoe-Uchihashi-Turner<br>SWIPE Trio

    Photo by Andrej Chudy

    Chris Biscoe: Alt- und Sopransaxophon, Altklarinette
    Roger Turner: Schlagzeug und Percussion
    Kazuhisa Uchihashi: E-Gitarre und Daxophon


    Drei Großmeister der Improvisation!

    Die Band selbst ist recht neu, aber sowohl Kazu und Roger als auch Chris und Roger spielen schon seit langem als Duos.

    Chris Biscoe kommt aus einer Zeit, in der der Jazz eine Phase des Aufbruchs und des Wandels erlebte. Er gehört zu den Musikern, die eine Brücke zwischen den Welten des Jazz, des Free Jazz und der improvisierten Musik schlagen, mit Musikern von beiden Seiten des Atlantiks.
    Er hat mit führenden Komponisten wie George Russell, Mike Westbrook und Chris McGregor aufgenommen und sich mit den Kompositionen von Eric Dolphy und Charles Mingus auseinandergesetzt und CDs mit deren Musik zusammen mit Tony Kofi und Henry Lowther veröffentlicht.
    Biscoe ist auch mit David Murray, Hermeto Pascoal, Kenny Wheeler, Han Bennink und dem New York Composers Orchestra auf Tournee gegangen und hat in kleinen Gruppen mit Dewey Redman, Pierre Favre, Liam Noble und Dominique Pifarely zusammengearbeitet.
    Außerhalb des Bereichs der strukturierten Kompositionen hat er mit Langzeit-Formationen wie Full Monte (mit Godding, Mattos und Marsh) und in Ad-hoc-Formationen mit Evan Parker, Eddie Prevost, John Edwards, Ingrid Laubrock, Elton Dean und Lol Coxhill gearbeitet.
    www.chrisbiscoe.co.uk
    https://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Biscoe

    https://youtu.be/ZwK1VhZigTQ


    Roger Turner ist seit den frühen 1970er Jahren als Schlagzeuger und Perkussionist tätig und hat sich damit einen festen Platz in der Welt der Improvisation erspielt.
    Darüber hinaus war er ein wesentlicher Bestandteil von Gruppen, die die internationale improvisierte und neue Musik mitbestimmten: The Recedents, The Tradition Trio, The Phil Minton Quartet, Konk Pack usw., ....
    Soloarbeit, Arbeit mit elektroakustischen Ensembles und offenem Gesang, umfangreiche Arbeit mit Tanz- und bildenden Künstlern sowie spezielle Jazz-Ensembles führten zur Zusammenarbeit mit den interessantesten europäischen und internationalen Musikern und Interpreten von Annette Peacock bis Phil Minton, Cecil Taylor bis Yuji Takahashi, Charles Gayle bis Lol Coxhill, Derek Bailey bis Otomo Yoshihide, Alan Silva bis Keith Rowe, Josef Nadj bis Min Tanaka, Toshinori Kondo bis Axel Dorner usw. usw.
    Turner hat weltweit Tourneen und Konzerte gespielt, von Sydney bis zur Arktis, von Tokio bis Belfast, von New York bis Beirut.

    www.turners-site.com
    https://de.wikipedia.org/wiki/Roger_Turner_(Musiker)

    https://youtu.be/X6_MnMvRpug



    Kazuhisa Uchihashi hat vierzig Jahre lang die Sprache der japanischen improvisierten Musik mitbestimmt, sowohl in Japan als auch in der Welt darüber hinaus.
    Als bahnbrechender japanischer Gitarrist hat er mit einer Vielzahl von Musikern zusammengearbeitet, von Derek Bailey bis Kevin Ayers, aber er bleibt der freien Improvisation verpflichtet. Der 1959 in Osaka geborene Uchihashi begann im Alter von 12 Jahren mit dem Gitarrenspiel und spielte in verschiedenen Rockbands, studierte aber später Jazzmusik. 1988 schloss er sich der Band First Edition an und gründete 1990 die Band Altered States. Von 1994 bis 1997 war er außerdem Mitglied von Otomo Yoshihides Ground Zero. Uchihashi spielt auch Daxophon, und zusätzlich zu seiner Rolle als freier Improvisator war er musikalischer Leiter der Theatergruppe Ishinha in Osaka und hat Improvisationsworkshops (ein Projekt namens New Music Action) in verschiedenen Städten Japans, sowie in London, Oslo und derzeit auch in Wien abgehalten. Uchihashi hat sein eigenes Plattenlabel, Innocent Records alias Zenbei Records, gegründet und veranstaltet seit 1996 jährlich das Festival BEYOND INNOCENCE.
    https://innocentrecord.com/kazuhisa-uchihashi/
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kazuhisa_Uchihashi

    https://youtu.be/weO_koAso6I

    The music is sinuous and exciting and not easily predictable. mainly fast action, but not necessarily loud.

    "melodic improvisation meeting impending chaos…., but the music can also step into space and breathe, apparently…,,.."

    “ maybe much of the band’s edge comes from the mix with chris biscoe as the technically strong melodic jazz saxophonist playing with two musicians also technically strong, but who create direct textural complexities. roo-barbs no.12 2021 ))

    Eine Live-Aufnahme aus London, steht kurz vor der Veröffentlichung.

  • THERMAL

    Andy Moor - Guitar
    John Butcher - Saxophones
    Thomas Lehn - Analogue Synthesiser

    © Ariele Monti

    THERMAL wurden 2001 in einem stillgelegten Bahnhof in Brüssel gegründet.

    Drei Musiker mit ganz unterschiedlichen musikalischen Hintergründen – Moor (The EX, Dog Faced Hermans), Butcher (Jazz und Improvisation) & Lehn (analoger Synthesizer) – entwickeln sich entlang ihrer eigenständigen Wege, um sich in freier Improvisation zu treffen.

    Seit über zwanzig Jahren sind sie mit ihrer subtilen und explosiven Musik in ganz Europa unterwegs.

    Als Trio erreichen sie "eine ideale Anordnung von Klängen und Ideen", da ihre Musik "eine Reise auf abwechselnd glatten und steinigen Straßen in einer Darbietung von miteinander verwobener Magie" darstellt. "Aber Thermal ist keine brutale Prügelei - ganz im Gegenteil - hinter der Schärfe und der Leidenschaft verbirgt sich ein ausgeklügeltes Gefühl der Verbundenheit und ein klarer Sinn für Struktur."

    "With Lehn and Butcher, Moor puts in a remarkable performance, pulling no punches with his personal take on electric guitar and navigating a potentially hazardous improvising situation with such confidence that he often seems to be steering. Lehn and Butcher fare well in this encounter too, bending, extending and adapting what they do without compromising essentials. It’s a highly persuasive point of access to the work of all three musicians."

    THE WIRE - Julian Cowley

  • THE INTERNATIONAL NOTHIG

    & Cary Shiu mit Oliver Prechtl 

    Konzert und Performance
    im: Produktionszentrum Tanz + Performance, 
    Tunnelstraße 16, 70469 Stuttgart

    The International Nothing ist ein Klarinettenduo aus Berlin, das im Jahr 2000 von Michael Thieke und Kai Fagaschinski gegründet wurde. Gemeinsam komponieren sie vielschichtige Klangskulpturen und experimentieren mit Multiphonics und mikrotonalen Strukturen.

    Im zweiten Abschnitt des Konzerts findet eine Instant Composition mit dem Tänzer Cary Shiu aus Berlin/Hongkong und Oliver Prechtl (Klavier, Elektronik) statt.

    Das Konzert und die Performance findet im Rahmen des Festivals: SAAL FREI LABOR für interdisziplinäre Improvisationskunst statt.
    https://www.saalfrei.com/labor-festival/
    https://nichts.klingt.org/
    https://theinternationalnothing.bandcamp.com/

  • TRIO SOWARI

    © Christian Ducasse

    Phil Durrant (UK) - modular synthesizer
    Bertrand Denzler (FR/CH) - tenor saxofon
    Burkhard Beins (GER) - perkussion

    Die Gruppe besteht aus dem Londoner Elektroniker Phil Durrant, dem in  Paris lebenden schweizer Saxofonisten Bertrand Denzler und dem Berliner Perkussionisten Burkhard Beins, allesamt langjährige Protagonisten der global vernetzten Experimentalmusik-Szene.

    "This is disciplined, focused music, the sound of people really thinking and playing, and close attention is consistently rewarded." The Wire

    "Trio Sowari is one of European EAI's most consistently impressive working units."
    Paris Transatlantic

    Trio Sowari’s first release, Three Dances, was one of the musical highlights of 2005. Happily, their follow-up, Shortcut, is every bit as good. - Brian Marley, Signal To Noise

    www.burkhardbeins.de/groups/trio_sowari.html

  • Phil Minton - Feral Choir * & * Phil Minton - Carl Ludwig Hübsch Duo

    Veranstaltungsort: Produktionszentrum Tanz + Performance e.V.,
    Tunnelstraße 16, Stuttgart 

    Phil Mintons Feral Choir
    ist ein experimenteller Vokalensemble-Workshop, der mit einer konzertanten Performance endet. Seit dem ersten Feral Choir in Stockholm Ende der 80er Jahre, wird dieses Konzept an vielen Orten der Welt zu einer unvergesslichen Klangerfahrung für alle Mitwirkenden und Zuhörenden. “Man muss hinsehen, um glauben zu können, was Minton mit seiner Stimme macht, schier unheimliche und unglaubliche Sounds, für die es weit und breit nichts Vergleichbares gibt.” (Bert Noglik)

    Phil Minton ist einer der originellsten Vokalisten der zeitgenössischen Musik und Pionier der freien improvisierten Musik. Seit den 60er Jahren arbeitet er als Musiker und improvisierender Sänger in zahlreichen Gruppen, Orchestern und Situationen – so ziemlich überall auf der Welt – und zahlreiche Komponisten schrieben Musik speziell für seine Vokaltechnik.
    weitere Infos, Hörbeispiele und Videos finden Sie auf www.philminton.co.uk

    Phil Minton & Carl-Ludwig Hübsch - Duo
    Der Tubist Carl Ludwig Hübsch und Phil Minton sind als Improvisatoren unterwegs um Tag für Tag aufs neue den Schritt ins Unbekannte zu wagen, in eine neue Musik, die sich von selbst zusammensetzt. Derartigem Klingen liegt blindes Einverständnis der Musiker zu Grunde. Gespielt wird, was nötig ist. Die Musik ist der Chef. Und so entsteht von Augenblick zu Augenblick Feines, Wildes, Spannendes und Magisches vor den Ohren der lauschenden Hörer.

    (C) Franz Schindelbeck

    https://www.philminton.co.uk/feral-choir

    https://www.saalfrei.com/upcoming-events/

    Eine Coproduktion von Stromraum und Instant Act

  • "A" Trio - Mazen Kerbaj

    20th anniversary tour

    Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist a-trio-and-alan-bishop-1024x676.jpg

    Mazen Kerbaj: Trompete
    Sharif Sehnaoui: akustische Gitarre
    Raed Yassin: Kontrabass

    A Trio‘, die agilste und älteste libanesische Improvisationsgruppe. 2002 in Beirut während des zweiten Irtijal-Festivals für experimentelle Musik gegründet, nahm sie die erste Free-Jazz-CD auf, die in der arabischen Welt produziert wurde ("A", La CDthèque, 2003). Später entfernte sich ihre Musik von ihren Jazz-Wurzeln und wandte sich einem eher texturalen Ansatz zu, wobei sie sich stark auf präparierte und erweiterte Techniken stützten, um ihre jeweiligen Instrumente stark zu variieren. Nach einem Jahrzehnt der Zusammenarbeit im Trio und in verschiedenen anderen Kontexten haben Kerbaj, Sehnaoui & Yassin schließlich einen sehr charakteristischen Sound erreicht, der liebevoll als "texturaler Swing" bezeichnet wird. Kreativ und doch einfach, akustisch und doch kraftvoll, sind ihre Live-Auftritte sehr spielerisch und stützen sich auf eine starke visuelle Komponente. Das "A" Trio hat oft mit anderen Musikern oder Gruppen aus so unterschiedlichen Genres wie libanesischem Punkrock (Scrambled Eggs), amerikanischem zeitgenössischem Folk (Alan Bishop) oder britischen freien Improvisatoren der ersten Generation (AMM) zusammengearbeitet. Einige dieser Kollaborationen wurden auf Alben veröffentlicht, während andere, wie das vierstündige Konzert, bei dem sie sich mit dem australischen Trio The Necks zusammengetan haben, noch auf eine Veröffentlichung warten. Andere Kollaborationen umfassen die türkische Free Jazz Band KonstruKt, den französischen Dichter Patrick Dubost sowie verschiedene Musiker wie Michael Zerang, David Stackenas, Martin Kuchen, Georg Wissel & Tony Buck.

    Kerbaj, Sehnaoui und Yassin sind drei der aktivsten Musiker des Libanon, die seit 2001 das internationale Festival "Irtijal" veranstalten und zwei Plattenlabels betreiben: "Al Maslakh" widmet sich der "Veröffentlichung des Unveröffentlichbaren" in der libanesischen Musikszene. Und "Annihaya", das sich auf Sampling, Recycling und die Verschiebung verschiedener Aspekte der Popkultur konzentriert.

    Mazen Kerbaj, 1975 in Beirut geboren, ist ein libanesischer Comicautor, bildender Künstler und Musiker. Er hat an der American University of Beirut unterrichtet und arbeitet an ausgewählten Illustrations- und Designprojekten. Kerbaj ist Autor von mehr als 15 Büchern. Seine Kurzgeschichten und Zeichnungen wurden in Anthologien, Zeitungen und Magazinen veröffentlicht, seine Arbeiten in mehr als zehn Sprachen übersetzt und in Galerien, Museen und Kunstmessen auf der ganzen Welt gezeigt.

    Mehr Infos:
    https://atrio.bandcamp.com/
    www.kerbaj.com
    www.sharifsehnaoui.net
    www.raedyassin.info

    The “A” Trio creates an unholy racket with acoustic instruments. Mazen Kerbaj plays his trumpet through various tubes and hosepipes, moving kitchen paraphernalia around the bell of his instrument to create unearthly effects. Double bassist Raed Yassin and guitarist Sharif Sehnaoui strike and mute the strings of their instruments with detritus including pegs and paperclips. The trio’s creaks, howls and drones resemble a faulty electric power generator, or a steampunk synth band.
    [The Guardian – John Lewis]

    The trio surprises audiences with unconventional musical concepts and playing techniques on specially prepared instruments – trumpet, acoustic guitar and double bass – which bear traces of the influence of Dada and Fluxus.
    [Ruhr Triennale – Matthias Osterwold]

    In this trio setting, you can barely tell what the hell's going on, except that it's staunchly textural and utterly engrossing. It's a rare treat to hear musicians creating such startlingly unique and perfectly constructed, and integrated, work via pure improvisation
    [Exclaim – Nick Storring]

    All three musicians largely avoid conventional technique, instead using what sounds like motorised devices to generate rattling, metallic vibrations, building a mechanistic backdrop out of which the instruments’ true voices occasionally – and very briefly – arise like anguished cries for help. It’s rare to hear improvisation making such a powerful comment on the dehumanising effects of industrialised violence.
    [The Wire – Daniel Spicer]

  • eRikm & Harald Kimmig

    eRikm: electronics, turntables 
    Harald Kimmig: violin, e-violin 

    Musik zwischen Improvisation, Noise und Neuer Musik 

    Nach mehreren gemeinsamen Arbeiten in verschiedenen Besetzungen (Trio EKT mit dem Percussionisten Olaf Tzschoppe; Trio Kimmig-Studer-Zimmerlin) sind der französische elektronische Musiker eRikm und der deutsche Violinist Harald Kimmig erstmals im Duo zu hören. Beide Musiker verbinden ihre musikalischen Herangehensweisen, die geprägt sind von Improvisation, Installation, Performance und Komposition zu einer einzigartigen Klangsprache. Zu hören sind Verbindungen von elektronischen Sounds, verfremdete Violinklänge, musique concrète, ambient sounds u.v.a.m. 

    eRikm ist ein französischer Künstler und Komponist, der sich seit Anfang der 1990er Jahre vor allem auf dem Gebiet des Turntablism, der Musique Concrète und der Installationskunst hervorgetan hat. Er lebt und arbeitet in Marseille. Nach verschiedenen Projekten und Performances mit anderen Protagonisten der Soundart gelang ihm 1996 der internationale Durchbruch als unabhängiger Künstler und Klangkunst-Virtuose, der ihn u.a. 1997 auf die Biennale der Jungen Kunst (Biennale Internazionale Arte Giovane) nach Turin (Italien) führte. Es folgten zahlreiche Kollaborationen mit namhaften Vertretern der Neuen- und Alternativen Musik, u.a. mit Luc Ferrari, Christian Marclay, Otomo Yoshihide, Voice Crack und FM Einheit (bekannt als ehemaliges Mitglied der Musikgruppe Einstürzende Neubauten), als auch genreübergreifende Kompositionen und Installationen für Theater und zeitgenössischen Tanz, den Rundfunk, Festivals und Kunstzentren (u.a. für das Institute of Contemporary Arts in London, die Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, das Liquid Architecture Festival in Sydney, das Museu d’Art Contemporani de Barcelona und die Kölner Philharmonie). Auf Grund der zahlreichen und sehr unterschiedlichen Einflüsse, die seinen Werdegang prägten, bewegt sich die Musik eRikms stets zwischen den Polen von Populärkultur und Avantgardekunst, Komposition und Improvisation. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Synthese von Natur und Technik. 

    Harald Kimmig, ist improvisierender Musiker, Performer und Komponist. In seinen Arbeiten geht es ihm um die Erforschung von Klängen und Formen mittels der Improvisation und deren mit Verbindungen mit anderen Künsten. In seinen Musik-Ensembles spielt er vor allem improvisierte Musik . Beeindruckend ist der Kosmos aus Klängen, den er auf seiner Violine entstehen lässt. Auf virtuose Art kombiniert er auf dem Instrument erzeugte Geräusche mit konventionellem Violinspiel. So hat er über die Jahre einen einzigartigen, unverwechselbaren Stil entwickelt. Dazu verbindet er sein Violinspiel mit einer eigenen Bewegungssprache zu einem ’bewegten Violinisten’, was er in SoloProgrammen und auch in der Begegnung mit verschiedenen Tänzer’*innen (Lilo Stahl, Hideto Heshiki, Michael Schumacher u.a.) auf die Bühne bringt. In der Vergangenheit arbeitete er u.a. mit Peter Kowald, Cecil Taylor, John Tchicai, Steve Lacy, aktuell ist er neben Solo-Programmen im Trio Kimmig-Studer Zimmerlin, im Trio KHW (mit Sascha Henkel, git , Christian Weben Kontrabass), in der Performance-Group ‚Parallel Waves‘ (mit Emilio Guim git, Patrick Portmann vj) im Duo mit Ephraim Wegner, Lilo Stahl u.a. zu hören. Als Solist und mit seinen Musik-Ensembles gastierte er in den vergangenen Jahren auf renommierten Festivals. Seine Performance-Arbeiten, die er als Leiter der Performance-Gruppe `The Human Factory’ aufführte, spielte er u.a. im ZKM (inSonic 2017) in Karlsruhe, Festival ‘6 Tage frei’ in Stuttgart (2019) , soundance festival Berlin 2021. Ausgewählte Aktivitäten 2015-21, 2018Japan-Tournee(mit dem Kontrabassisten Sebastian Gramss) 2018, KLAENG Festival Köln,2018(D), SAAL-Frei, Stuttgart (Tanz und Musik),2018(D), Sounddance Berlin(Tanz und Musik), 2018(D), 2021 Angelica Festival Bologna, 2018(I),Huddersfield Contemporary Music Festival,2016,(UK), Tage für neue Musik, Zürich, 2015 (CH), Festival Densités,Fresnes-en-Woevre,2015(F), Konfrontationen Nickelsdorf, 2015(A),  Rundfunkaufnahmen für denSWR, WDR, RadioFrance, Radio DRS u.a.zahlreiche CDs Festival ‘6TageZeit’ Stuttgart 2019,Tanz-und Theaterpreis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart. 

    eRikm (Eric Mathon)

    https://de.wikipedia.org/wiki/ERikm
    https://www.erikm.com/

    Harald Kimmig

    https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Kimmig

    http://www.haraldkimmig.de/#Copy_of_HARALD_KIMMIG

  • Christoph Ogiermann & Jan van Hasselt

    Was nützt mir das Wissen im Kopf von anderen?

    Geige, Keyboard und weitere technologische Fetischobjekte. Film, Text und elektronische Musik - so zwanghaft wie formlos, so schmerzhaft wie sinnlich, so sexy wie gewalttätig. Dem Hanseaten liegen Präzision und Technik. Mehr Erotik als einen 76er Audi 80 braucht er nicht. Mit psychoakkustischen Lärmorgien, sinnlicher Glossolalie und retrofuturistischen Vinylvideos.

    Christoph Ogiermann

    *1967, beginnt 1990 auf Anregung von Erwin Koch-Raphael zu komponieren, schreibt seither Musik. Tätigkeit als Rezitator, Sänger; Geiger und Pianist in den Bereichen Freie Improvisation und europäische Kunstmusiken. Begründer des Genres der Unterkomposition (Raoul Mörchen)

    Jan van Hasselt

    *1972, studierte Germanistik und Politologie. Er lebt als Autor, Filmemacher, Kurator und Musiker in Bremen. Begründer des Genres Wired Nerdism (A. Hardorf)

    Video: hier von der letzten Tour aus dem IRRland der „Trailer_München“  https://vimeo.com/333187615
    oder auch, älter aber vielleicht eindrücklich: https://www.youtube.com/watch?v=OoL2H1jaHs8
    Hörstück: https://www.deutschlandfunkkultur.de/christoph-ogiermann-und-jan-van-hasselt-a-r-g-da-na-ni-100.html

  • INSIDE A LEAVE

    mit
    Werner Dafeldecker (Kontrabass)
    Ignaz Schick (Plattenspieler, Sampler)
    Michael Thieke (Klarinette)
    Rie Watanabe (Schlagzeug)

    „Inside a leaf“ ist ein neues internationales Quartettprojekt und vereint vier einzigartige Komponisten/Performer aus Österreich, Deutschland und Japan. Sie alle arbeiten im Bereich strukturierter Improvisation, experimenteller Musik und Klangkunst. Das Instrumentierungskonzept reicht von rein akustischen Quellen wie Michael Thiekes erweiterte Klarinette, Dafeldeckers akustischer und erweiterter Bass, Watanabes ausgewählte Percussion und Schicks elektronisches und elektroakustisches Set-up bestehend aus Turntables, Sampler, Motoren und Objekten.
    Jedes der vier Mitglieder dieser Gruppe hat sein eigenes Klanguniversum geschaffen und war in den letzten Jahrzehnten in zahlreichen Gruppen mitgewirkt: Ensemble Musikfabrik, Polwechsel, Perlonex, Phosphor The Magic I.D. und Splitter-Orchester. Die Musik dieses Ensembles zeichnet sich durch eine tiefe Klangforschung und sowohl menschliche als auch mechanische Formmuster aus."

    http://www.dafeldecker.net
    http://www.zangimusic.wordpress.com & http://www.zarekberlin.bandcamp.com
    http://www.michael-thieke.de
    http://www.riewatanabe.net/?page_id=12

    Werner Dafeldecker
    wurde 1964 in Wien geboren und studierte Kontrabass, den er mit Leidenschaft spielt. Als Musiker, Komponist und Klangkünstler nutzt er die vielfältigen Möglichkeiten der Elektroakustik. Seine musikalischen Projekte werden oft von äußeren Einflüssen wie Architektur, Wissenschaft, Fotografie und Film inspiriert und abgeleitet - teilweise resultieren daraus grafische Partituren für verschiedene Ensembles und Instrumentalisten. Werner konzentriert sich auch auf ortsspezifische Projekte, Field Recording und die Gegenüberstellung von Natur- und Umweltgeräuschen mit synthetischen Varianten. Er hat ein umfangreiches Tonarchiv aufgebaut und mehrere elektroakustische Stücke für Rundfunk und Film geschaffen. Rund 90 Tonaufnahmen dokumentieren seinen künstlerischen Rahmen. In Vorträgen und Workshops präsentierte er seine Arbeiten u.a. an der University Bellas Artes-Madrid, der Hochschule für Gestaltung-Karlsruhe, der RMIT University-Melbourne und der Edith Cowan University-Perth.

    Ignaz Schick
    ist ein in Berlin lebender Klangkünstler, Komponist & bildender Künstler. Er tritt auch als Instrumentalist an Turntables, Objekten, Live-Elektronik, Altsaxophon und Flöten auf. In seiner Jugend studierte er Saxophon und trat in Free Jazz und Avant Rock Bands auf. Gleichzeitig war er besessen von Mehrspurbandmaschinen, Plattenspielern und Effektboxen und begann mit verschiedenen elektroakustischen Setups und Klangerzeugungsgeräten zu experimentieren. Nach der Schule studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München und arbeitete mehrere Jahre als Assistent des zeitgenössischen Komponisten Josef Anton Riedl.
    Seit 1995 lebt und arbeitet er in Berlin, wo er zu einer aktiven und integralen Kraft der sogenannten "Berlin Nouvelle Vague" und der blühenden "experimentellen" Musikszene wurde. Er war auch als Kurator produktiv (Festival für Andere Musik, Erase & Reset, Time Shifts, TITO, Echtzeitmusiktage 2010, Flux Festival, …) und leitet das experimentelle Musiklabel Zarek.

    Michael Thieke
    geboren 1971 in Düsseldorf/D , lebt in Berlin und Rom
    Der in Berlin lebende Klarinettist/Komponist/Performer Michael Thieke ist gleichermaßen in einem breiten musikalischen Umfeld wie experimentellen Liedformen, kollektiv komponierenden Projekten, improvisierenden Kollektiven und Musik am Rande des Jazz zu Hause. Er erforscht die Details von Klang, Klangfarbe und Rauschen, mit besonderem Interesse an Mikrotonalität und verwandten Klangphänomenen und mit einer Vorliebe für langfristige Kollaborationen und gemeinsame Arbeit.

    Rie Watanabe
    ist eine japanische Schlagzeugerin im Bereich von zeitgenössischer und improvisierter Musik.
    1979 in Hokkaido/Japan geborene Rie Watanabe fängt 1999 Ihre Musikausbildung an der Tokyo University of the Arts bei Prof.Makoto Aruga, Prof.Michiko Takahashi und Prof.Takafumi Fujimoto. 2005 kam sie nach Deutschland und studierte an der HfM Karlsruhe bei Prof. Isao Nakamura als Stipendiatin im Rahmen des Japanese Government Overseas Study Program for Artists und Nomura Foundation.
    Seit 2008 ist sie als freischaffender Künstler im Bereich zeitgenössischer Musik tätig.
    Sie arbeitet mit verschiedenen Ensembles der Neuen Musik (Ensemble Musikfabrik NRW, Klangforum Wien, Ensemble Resonanz, Schlagquartett Köln, hand werk, Ensemble Garage ua) und Komponist/innen (Helmut Lachenmann, Nicolaus A.Huber, Gerhard Stäbler, Enno Poppe, Roman Pfeifer , Oxana Omelchuk, Yasutaki Inamori, Niklas Seidl ua) zusammen.
    Herbst 2017 war sie Stipendiatin beim Künstlerhof Schreyahn mit dem Komponisten, Yasutaki Inamori. Ihre gemeinsam komponierte Musiktheater „ Schachtel/Grenze“ für Solist und Assistent wird 2019 im Sommer uraufgeführt.
    2011 Gründung der Rie Watanabe mit Mirjam Schröder „Duo Vertige“, ein Duo für Schlagzeug und Harfe. 2014 begann sie Projekt „TRAVEL MUSICA“ und „Honda Yuya Archive“ um di

    Die Konzerte von "INSIDE A LEAF" werden von www.musikfonds.de unterstützt

  • Birgit Ulher

    Matter Matters-How to Get Away


    Birgit Ulher: Konzept / Video / Trompete, Radio, Lautsprecher, Record Runner, Objekte

    How to Get Away by Car (2020), video
    Public Transport (2019) for trumpet, LPs and record runners
    Radio Drone (2019) for trumpet, radios and voice changer
    Proportions (2016) for trumpet, radio, speaker and objects
    How to Get Away II (2020), video


    Public Transport (2019) for trumpet, record runner, radio and objects Für das Stück wurden zwei LPs mit Geräuschen von Plattenspielern aufgenommen. Die Platten werden mit Record Runnern abgespielt und fungieren als Zuspielung für die Trompetenstimme. Das Stück ist audiovisuell und hat sowohl performativen als auch installativen Charakter. Die Plattenspielergeräusche wurden zu einer abstrakten Klanglandschaft komponiert, die durch die Aufnahmen aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herausgelöst wurden. Die Plattenspieler sind hier gleichzeitig Ursprung der Klänge wie auch ihrer Reproduktion.

    Radio Drone (2019) – for trumpet, radios and voice changer Radio Drones werden über Lautsprecher projiziert, die mit Aluminiumblechen präpariert sind und mit Milchschäumern bespielt werden. Zusätzlich arbeitet Ulher mit einem Voice Changer um die Trompetenklänge zu verfremden. Radiorauschen wird in einen Lautsprecher projiziert, den sie als Trompetendämpfer benutzt. Die Trompete wird sowohl zu Sender als auch Empfänger indem sie als Resonanzkammer das Radiorauschen moduliert.

    Proportions (2016) for trumpet, radio, speaker and objects - Proportions wurde während eines Stipendiums im GIS Studio / AIR Mexico in Mexico City entwickelt und aufgenommen. Das Stück basiert auf Abmessungen eines Raums im AIR Mexico, einem alten Haus im nördlichen Teil von Mexico City. Die Abmessungen wurden in Form einer grafischen Notation direkt auf die Wände des Raums geschrieben und sind Teil des audiovisuellen Stücks.
    www.auditionrecords.com/art_026.php

    Die drei Videos: How to get Away I + II und How to Get Away by Car wurden während des Lockdowns produziert, sie wurden durch eine Förderung der Hamburger Kulturstiftung im Rahmen von 'Kunst kennt keinen Shutdown' ermöglicht. Zugrunde liegen Klanginstallationen in denen sich selbstgebaute Metallobjekte bzw. ein Spielzeugauto auf Metallplatten mit verschiedener Struktur bewegen. Durch die Bewegung auf den Metallplatten entstehen Klänge, die sich mit den Objekten im Raum bewegen. Die Videos (jeweils ca 10 Min. lang) sind sowohl Dokumentationen der Klanginstallationen als auch eigenständige Videoarbeiten.

    http://www.birgit-ulher.de/

  • Y-BAND

    das künstlerische Forschungskollektiv Y-BAND
    mit:

    Roberto Maqueda, Schlagzeug & Idee
    Felix Nagl, Keyboard
    Andreas Eduardo Frank, Live-Elektronik
    Joan Jordi Oliver, Saxophon,
    Thilo Ruck, E-Gitarre

    spielen frisch auf:

    Sam Pluta (1979) – ATD V (2010)
    für Ensemble und Live-Elektronik

    Katharina Rosenberger (1971) – Modules* (2015)
    für Ensemble und Live-Elektronik

    Martin Lorenz – For Ensemble Y* (2011)
    für Ensemble und Turntables

    Alexander Schubert (1979) – Bureau du Sol (2011)
    für Schlagzeug, Saxophon, Keyboard, E-Gitarre und Timecode-Vinyl

    *Deutsche Erstaufführung (y-band arrangement)

    y-band

    Das Konzert findet im Hinterhof der König-Karl-Straße 27 statt; bei Regen im Stromraum-Keller. Die aktuellen CV-Regelungen (3 g) werden natürlich beachtet.

  • DEBACKER * HÜBSCH * JAVAID

    Marlies Debacker: Klavier und Clavinet
    Carl-Ludwig Hübsch: Tuba
    Salim Javaid: Saxofone

    Das Konzert wird in der Christuskirche, Daimlerstraße 17 in Bad Cannstatt stattfinden.
    Karten ab 19 Uhr oder Vorbestellung*.

    Diese Namen sollte man sich merken: Marlies Debacker und Salim Javaid. Die belgische Pianistin und der Saxophonist mit tschechisch-pakistanischen Wurzeln sind zwei ausgeprägte Persönlichkeiten der jungen Generation der improvisierten und Neuen Musik Kölns. Im Trio spielen sie mit dem Tubisten Carl-Ludwig Hübsch, Initiator zahlreicher hochkarätiger Improvisations-Projekte, wie z.B. Ensemble X, Duo Hübsch Minton, Hübsch Martel Zoubek, Multiple Joy[ce] Orchestra und mehr.

    Die Musik des Trios folgt klanglich präzise ausgehörter Interaktion vom Feinsten. Scheinbar vielfältige Ansätze werden von einem konsequenten, bis auf den kleinsten Moment fokussierenden Spiel getragen. Erweiterte Spieltechniken, „normale Klänge“, scheinbar Banales oder auch Virtuoses findet in diesem Universum vorurteilslos seinen Platz. Die Form entsteht von selbst, zusammengehalten vom reichhaltigen Hörschatz der drei Protagonist*innen. Diese Vielfalt hat hat System: als Veranstalter*innen und „Hausband“ der Kölner Improvisationsreihe 'Plattform Nicht dokumentierbarer Ereignisse' treffen die drei seit Jahren auf verschiedenste Vertreter*innen der Improvisation.

    Das Konzert wird selbstverständlich im Rahmen eines CV-Konzeptes entspannt mit max. 25 Einzelpersonen- oder Paaren aus einem Haushalt stattfinden.
    *Kartenvorbestellungen über eh@frommann-holzboog.de möglich.

    Hörbeispiele


  • STROMRAUM VIRAL: MINTON | HÜBSCH - short cut


    am: Montag, den 27. April 2020
    um: 20 Uhr (bitte um 19:55 einloggen)
    im: stromraum / Zoom
    https://us02web.zoom.us/j/84650183509?pwd=cHI4bFhJM2NHb0ZKeElkTklJUEdyQT09
    Meeting-ID: 846 5018 3509
    Passwort: 571581

    Anstatt des für Montag den 27.4.2020 geplanten Konzertes imstromraum gibt es eigens für das Stromraumpublikum ein ONzert im Kurzformat.
    Phil Minton und Carl Ludwig Hübsch werden mit Stimme und Tuba eine rund 15 Minütige Echtzeitperfomance zum besten geben.

    Achte darauf, die Fenster gleichwertig nebeneinander zu legen (oben rechts) weil sonst Zoom immer entscheidet, wen Du am lautesten hören solltest.
    Du bist beim Eintritt in den Zoomraum automatisch stumm geschaltet.
    Bitte schalte auch Deine Kamera ab, so dass mehr Saft für das Audio da ist.

    Phil Minton und Carl Ludwig Hübsch sind berufsmässige Improvisionäre und verwandeln Koexistenz zur Freude aller bedingungslos Lauschenden in Musik.


    Freiwilliger Beitrag per paypal an die Musiker via Carl Ludwig Hübsch, Email: 
    masagin@netcologne.de

    Die Performance bitte nicht aufzeichnen bzw. nicht irgendwo im Internet verbreiten!

  • Hélène Breschand & Elliot Sharp, Chansons du Crepuscule

    Achtung: Das Konzert wird in der Christuskirche, Daimlerstraße 17 in Bad Cannstatt stattfinden. Tickets ab 19 Uhr

    • Hélène Breschand: Stimme Harfe, Elektronik

    • Elliot Sharp: Stimme, Gitarre, Elektronik

    Hélène Breschand und Elliott Sharp begannen im XIII. Arrondissement ein Projekt mit alten und neuen Liedern, wobei sie sich grob an Jane Birkin und Serge Gainsbourg orientierten, die durch andere pataphysische Treibgut-Werke des 20. Jahrhunderts gefiltert wurden, um einen Mix aus Neurotica, Erotica, Noise, Grooves, Virtuosität, Crudity und Spielgeist zu kreieren. Sie begaben sich zum angesehenen Studio Poptones in der Nähe der Bastille, um mit Jean-Charles Versari am Mischpult 11 Songs zu aufzunehmen. Als die Abenddämmerung hereinbrach und sie das Studio verließen, enthüllte sich ihnen der Titel 'Chansons du Crepuscule' (frz. Zwielicht)

    Elliot Sharp wird auch über sein kürzlich erschienenes Buch "IrRational Music" sprechen. Wenige Exemplare sind vor Ort käuflich erwerblich!

    https://youtu.be/Ix-rr8esJSo
  • Totomi Adachi meets The Great Boredom

    Der japanische Sound Poet und Komponist Tomomi Adachi improvisiert und spielt mit seiner Stimme, sowie auf selbstentwickelten, elektronischen Instrumenten. Für seine Gruppe “Adachi Tomomi Royal Chorus”, einen 'punk-style'- Chor komponiert er die Musik.
    Im Bereich zeitgenössischer Musik hat er Werke u.a. von Jennifer Walshe, John Cage, Cornelius Cardew, Christian Wolff, Tom Johnson, Dieter Schnebel, Yuji Takahashi und Joji Yuasa aufgeführt.

    Das Duo The Great Boredom ist eine langjährige Kollaboration des Stuttgarter Schlagzeugers Daniel Kartmann mit dem Potsdamer Pianisten Nicolas Schulze. Hervorgegangen aus der Band Nikotrio spielt das Duo eine frei assoziierte Improvisationsmusik und hat hierbei mit unterschiedlichen Gastmusiker*innen gearbeitet, wie z.B. dem Saxophonisten Ekkehard Rössle, der Geigerin Annelie Gahl oder dem Bassisten Joel Locher.


    Das Konzert findet innerhalb der Konzertreihe
    „DUE DUE“
    vom 19.-22. November 2019 statt



  • FRED FRITH TRIO - Closer to the Ground 70th birthday tour

    Das Konzert findet in der Christus-Kirche,
    Daimlestraße 17 in Bad Cannstatt statt - Ticketverkauf ab 19 Uhr

    Foto: Heike Liss©

    Fred Frith, Gitarre, Bass, Stimme
    Jason Hoopes, Bass
    Jordan Glenn, Schlagzeug

    Fred Frith, der Improvisateur, Komponist und Multi-Instrumentalist, der lachende Aussenseiter zwischen Rock und Jazz, Improvisation und Komposition, führt sein Gitarrentrio aus der Bay Aera mit einer zweiten CD-Veröffentlichung weiter: «Closer to the Ground». Frühe Erfahrungen aus der Rock and Roll Zeit werden verarbeitet und mit Fred Frith’s eigenwilliger Spielweise und seinem höchst persönlichen Sound weitergeführt. „Drei außergewöhnlich kreative Musiker spielen eine Musik,wie wir sie zuvor noch nie gehört haben“, schreibt der kanadische Jazzkritiker Raul da Gama über das Trio. (intact records)

    http://fred-frith.bandcamp.com/album/closer-to-the-ground
    https://youtu.be/_LSA6LO2aoI


  • Carl-Ludwig Hübschs DIE LANGFRISTIGE ENTWICKLUNG DES UNIVERSUMS featuring Wolter Wierbos und Matthias Schubert

    Misha und Du
    Letzte Nachricht aus der Zukunft

    Carl Ludwig Hübsch, Tuba, Komposition, Arrangements
    Matthias Schubert, Tenorsaxophon
    Wolter Wierbos, Posaune

    Das ist eine herzerfreuende Musik, die diese Bläsergruppe spielt.
    Frei und mit Leichtigkeit bewegen sich die drei Impro-Visionäre zwischen einfachen und komplexen Stücken, zwischen holländischem Humor und deutscher Gründlichkeit. Dabei wandeln sie auf den Spuren des  Meisterimprovisators und Komponisten Misha Mengelberg, der mit Klavier, Kaffeetasse und Zigarette für Sternstunden der freien Musik sorgte und zu recht als Urgestein der Europäischen Improvisationsmusik gilt.
    Hübschs Universum spielt aber auch eigene Stücke. Der Mix ist wild und voller Überraschungen - hier ein Lied, dort ein Geräuschgewitter - stets getragen von der unersättlichen Suche nach Gefahr und Schönheit.

    http://www.huebsch.me/index.php/de/universe

  • VERTIGO TRANSPORT - Burkhard Beins & Marta Zapparoli

    Foto: Roberto Duarte

    Marta Zapparoli: Bandmaschinen, Tonbandgeräte, Mikrofone, Sensoren, Ultraschall-, analoge und digitale Werkzeuge, Antennen, Rundfunkempfänger und Detektoren

    Burkhard Beins: Analoge Synthesizer, vorbereitete Sounddateien, elektronische Behandlungen, Filtermatrix, Loopers, Walkie Talkies und Schlaginstrumente

    In Vertigo Transport erkunden die experimentellen Musiker Marta Zapparoli und Burkhard Beins unbekannte elektroakustische Gebiete voller rhythmischer Details und dunkler Schönheit. Durch die Integration einer Vielzahl von Maschinen interagieren die beiden Musiker in Echtzeit miteinander, aber auch mit ihrer ortsspezifischen Umgebung. Die gegenseitige Einspeisung ihrer einzelnen Signale trägt zur Komplexität ihrer faszinierenden musikalischen Begegnungen bei.

    http://www.burkhardbeins.de/groups/vertigo.html
    https://soundcloud.com/user-288403127

  • K L A N K

    spielt Reinhart Hammerschmidt (Kontrabass), Markus Markowski (Gitarre, Elektronik), Christoph Ogiermann (Violine), Tim Schomacker (Schlagzeug), Hainer Wörmann (Gitarre) Das MusikAktionsEnsemble KLANK, gegründet 2008, versammelt die ästhetischen Vorgeschichten und die musikalischen Herangehensweisen von vier eigenwilligen Improvisatoren, als da sind: Reinhart Hammerschmidt (auch Kontrabass), Hainer Wörmann (auch Gitarre), Christoph Ogiermann (Komponist, Instrumentalist, auch Violine), Tim Schomacker (Soundperformer und Alltagsschlagzeuger) sowie Markus Markowski (Gitarrist und Elektroniker). In der Auseinandersetzung mit ästhetischen Konzepten und Spielweisen des 20. Jahrhunderts machen sie die Klangerzeugung und performativen Potenziale konzertanter Musik sichtbar, erproben das eigene Instrumentarium, eignen sich nicht-musikalische Gegenstände und Materialien als Instrument an und erkunden in Echtzeit die komplexe und dichte Logik von frei improvisierten Interaktionen. In eigenen Worten: Na Hörnsehmal! – Gut zehn Jahre sind seit der Existenzbegründung von KLANK ins Land gegangen – und alles andere als spurlos vorbei am MusikAktionsEnsemble. Wie sie da raumgreifend agieren, einvernehmlich anbocken gegeneinander, Lösungswege vorschlagen und verwerfen ad hoc, voller gezielt immer wieder unvertrauter Intimität und sich dabei heranrobben an Zeug, das noch gar nicht wusste, dass es Instrument werden will. Sichtbare Echt-Zeit-Musik also, die ihre Herkünfte nicht verheimlicht. Und die aus ihren Trieb- und Hebelwerken so gar keinen Hehl macht. Die Herstellung zeigt von dem, was hin-, aus- & dargestellt wird. http://www.klank.cc
  • JOOKLO TRIO

    Virginia Genta (amplified saxophones), Brandon Lopez (bass) and David Vanzan (drums) get together as JOOKLO TRIO to deliver some heavy electric jams where free improvisation can take the most dark and frightening shapes through feedbacks, screams and scatterings. A surprising fusion of noise, punk and jazz always on the edge between known and unknown, good and evil, black and white, in and out, up and down... Blowing minds all over the world since 2004 with hundreds of charming performances and some cult records, JOOKLO DUO (Virginia Genta on reeds, flutes, piano, percussion and David Vanzan on drums) keeps spreading their powerful and uniquely vibrant sound, deeply rooted in free jazz avant-garde but heavily influenced by traditional folk music, and at the same time open to extreme sound experiments. Over the years the perpetual research for new and challenging combinations has led Genta and Vanzan to form a large variety of ensembles and to collaborate with artists as Bill Nace, Chris Corsano, Thurston Moore, Dror Feiler, Dylan Nyoukis, Hartmut Geerken, Makoto Kawabata, Mette Rasmussen and many others. The duo has also been working with the Merce Cunningham Dance Company alongside John Paul Jones and Takehisa Kosugi, performing for “Nearly Ninety” in main theatres in Madrid and London, and has been a long time favourite of emblematic figures such as Henry Rollins, WFMU radio, the Wire, etc… https://www.youtube.com/watch?v=pazO4yJxWuE&t=79s/ http://jooklo.altervista.org/ http://virginiagenta.altervista.org/ BRANDON LOPEZ Improviser/Composer Brandon A. Lopez has been deemed the “Ubiquitous Free Improv Bass Ace” by the Village Voice and said to play with a “Bruising Physicality” by the Chicago Reader. He was born and raised in the splendors of Northwestern New Jersey, in the shadow of the (New York) city. It was there that he cultivated a taste for left-of-center music and subsequently, dug graves. He’s had the pleasure of working with many of the world’s luminary, left-of-center musicians and is a frequent collaborator with Weasel Walter, Nate Wooley, Mette Rasmussen, Gerald Cleaver, Peter Evans, Ingrid Laubrock, Dave Rempis, just to name a few. He has toured and played prestigious halls, DIY basements, and festivals all across North America and the European Continent. He currently leads a piano trio dubbed “Mess” with Sam Yulsman and Chris Corsano. He frequently plays solo. He is also the 2018 Artist in Residence at Issue Project Room and a 2018 VAN LIER FELLOW at Roulette, NYC. He attended New England Conservatory. http://www.brandonlopez.nyc/
  • Andrew Barker & John Dikeman

    Der in New York lebende Schlagzeuger Andrew Barker (Barker Trio, Gold Sparkle Band, William Parkers Little Huey Creative Music Orchestra) und der in Amsterdam ansässige Saxophonist John Dikeman (Cactus Truck, Universal Indians mit Joe McPhee) sind auf ihrer zweiten Europatournee unterwegs als Duo, das die Weiten des Free Jazz und der Improvisation auslotet und sich dem Unbekannten und dem Unerwarteten hingibt. Barker und Dikeman feiern damit auch die Veröffentlichung ihrer ersten gemeinsamen Aufnahme "All Things Are Possible". John Dikeman is an American saxophonist currently residing in Amsterdam. Drawing inspiration from a wide range of sources, John’s playing runs the gamut of improvised music and technique. John has performed extensively in the Netherlands and USA as well as Canada, Brasil, Russia and throughout Europe and the Middle East. John grew up in Wyoming and started performing professionally at the age of 16. Dikeman left Wyoming in 1999 to study saxophone and composition at the prestigious Interlochen Arts Academy. John later attended Bennington College in Vermont to study with Milford Graves while at the same time studying privately with the late Joe Maneri. After Bennington, John moved to Boston, then New York City and Philadelphia. While on the east coast John performed extensively with many of the top musicians from the USA including Nate Wooley, Mike Pride, Daniel Carter, Tatsuya Nakatani, etc… In 2004 Dikeman moved to Cairo, Egypt where he worked full time as a professional musician and educator, leading numerous ensembles as well as freelancing in a wide range of settings that included performing as a soloist for the Cairo Symphony Orchestra and being a long term member of the band of Nubian pop star Mohamed Mounir. After Egypt, John moved briefly to Budapest, Hungary, then Paris, France and finally settled in Amsterdam in 2008. Since moving to Amsterdam, Dikeman has performed with Joe McPhee, Jeb Bishop, Han Bennink, members of The Ex, Roy Campbell, Ab Baars, and many others. John has been very active in the Dutch improvised music scene as both a performer and curator. John was selected for the 2012 Young VIP tour which featured the trio Cactus Truck plus guests on tour throughout the Netherlands. John was invited to join Stichting Doek as a core artistic member in 2012. In the fall of 2012 Cactus Truck completed a 37 concert tour of the USA. Their performance at Zebulon in New York City earned them a place on Andrey Henkin’s list of Best Concerts of 2012 for the New York City Jazz Record. Press quotes: “He has the most powerful voice in the Dutch jazz music of the last decade: saxophonist John Dikeman.” Tim Sprangers, Jazzism. “The saxophonist… puts fire to the fuse with the Old Testament fury that Charles Gayle displays on his best trio records. More than improvisation or free jazz you hear übergospel: reeling with religious conviction and tortuous dynamism, with roaring pounding in the low register, split tones and a timbre that is almost torn to pieces.” Guy Peters, Enola. Andrew Barker is a drummer and composer living in Brooklyn, NY. Barker is co-founder of the free-jazz and improvised music ensemble Gold Sparkle Band from Atlanta, Georgia from 1994 to present. In his early years in Atlanta, Andrew studied with drum corps virtuoso Glen "Turtle" Carter, and Jack Bell of the Atlanta symphony. Andrew later met and was mentored by the great bassist Sirone (Norris Jones) of The Revolutionary Ensemble, who encouraged Andrew to move to NYC and pursue a life of creative improvised music. After moving to Brooklyn, NY in 1998, Andrew studied with drummers Andrew Cyrille, Warren Smith, and Randy Peterson. Andrew became the drummer in William Parker’s Little Huey Creative Music Orchestra (appearing on Mayor of Punkville, Raincoat in the River, Spontaneous, and For Percy Heath). In 2005, Andrew appeared with the orchestra and Roy Campbell's Pyramid Trio at the Sant'Anna Aressi Festival in Sardinia. Since then he has appeared on many recordings with musicians such as Daniel Carter, Sabir Mateen, Chris Jonas, Rob Brown, Mikko Innanen, Sonny Simmons, Assif Tsahar, Virginia Genta of the Jooklo Duo, Ed Ricart, Roy Campbell, Tara Jane O'Neal, and many others. Barker has performed with many musicians in New York City and beyond including Butch Morris (appearing on Conduction #117), Thurston Moore, Steve Swell, Herb Robertson, John Zorn, Marshall Allen, Sirone, and Paul Dunmall. Andrew has appeared at various festivals in NYC and beyond, including the Vision Festival, What Is Jazz Festival at the Knitting Factory, and Victoriaville Festival in Canada. Barker leads the psychedelic free jazz unit "Acid Birds" (with Jaime Fennelly of Mind Over Mirrors and Charles Waters of GSB), and the heavy improv unit, Barker Trio (with Michael Foster and Tim Dahl). Press quotes: "Deliriously creative" - The New York Times (July 9th 2009) "(Barker) delivered a droning, lurching piece which hypnotized and took us on its undulating, churning journey into catatonia." - JG Thirlwell (2013) "Barker’s percussive contribution is a tattered blanket of clatter, shreds of rhythm torn and reassembled afresh. If all that sounds chaotic, it isn’t." A Jazz Noise (August, 2016)
  • Arma Agharta

                                  Arma Agharta ist ein Klang-Performancekünstler aus Litauen. Mit seiner schamanenhaft- dadaistischen Klangperformance zieht er das Publikum sofort in seinen Bann. Seine hochenergetische Bühnenpräsenz ist einzigartig. http://www.arma.lt
  • DEEP LISTENING

    Deep Listening - Duo superplus&aldiweil Tracking - Torsten Papenheim ad hoc-Quartett Mit Daniel Kartmann (kleine Trommel, Loops), Mark Lorenz Kysela (Turntable, Drum Computer), Torsten Papenheim (Kassettenrekorder, MiniDisc-Player, Diktiergerät), Oliver Prechtl (Turntable, Keyboard) In „Deep Listening“ begreift das Duo superplus&aldiweil sein Setup bestehend aus Schallplattenspieler, Effektgeräten und einem Keyboard mit Erinnerungsfunktion als eine Ansammlung von Musikautomaten. Das Spielen von Instrumenten heißt bei Mark Lorenz Kysela und Oliver Prechtl hier nicht die Erzeugung von Klängen sondern das Eingreifen in automatische Prozesse der elektroakustischen sowie digitalen Klangerzeugung- und transformation. Dies erlaubt ein konzentriertes Hineinhören in einen komplexen akusmatischen Kosmos. Die Soloarbeiten von Torsten Papenheim setzen sich mit Zeit, Wiederholung und subtilen Veränderungen auseinander. Stets steht auch der spezifische Klang des Raumes im Zentrum einer Aufführung. Die Erstfassung von „tracking“ entstand 2011 für eine Ausstellung am Berliner Milchhof. Aber auch in konzertanter Form ist das rund fünfzehnminütige Werk Performance und Installation zugleich. Papenheim verwendet Kassettenrekorder, Diktiergerät, MiniDisc-Player, Mixer - und als zentrales akustisches Material Klänge eines verstimmten Klaviers, das er 2007 in Brüssel entdeckt hat. „tracking“ war bisher in Amsterdam, Berlin und Hamburg zu hören. An diesem Abend begegnen sich die vier Musiker außerdem zum ersten Mal in einem ad hoc-Quartett: Daniel Kartmann an der Snare Drum lässt mithilfe elektronischer Loops Klangtexturen entstehen, Oliver Prechtl bildet Kontra-Beats mit Keyboard und live genierter Lyrik aus algorithmischer Auto-Vervollständigung, Torsten Papenheim pariert an Spielzeugpercussion und außergewöhnlichen Klangerzeugern, Mark Lorenz Kysela besticht durch Brechung herkömmlicher Zeitstrukturen - Eine Musik, die sich selbst mit solcher Bestimmtheit noch nicht kannte.
  • Tsss... Temporärstubenspielstuttgart No.1

    2. Spieltag am 25. Juli um 20 Uhr "Mieter Günter will nicht weg Theaterprojekt um Gentrifizierung von Boris Ben Siegel performativ und partizipativ und aktualisiert !!! Vergangene Woche schrieb der 1.Vorsitzende des Mietervereines Stuttgart einen Brief bzgl. der Machenschaften der Firma Vonovia an den Oberbürgermeister Fritz Kuhn. Wir werden das thematisieren!!! Sie gehen zu einer Wohnungsbesichtigung. Superzentrale Lage im Immo Hot Spot Stuttgart! Die Wohnung soll top saniert werden! Der Vorteil: Sie dürfen noch mitbestimmen! Eine Maklerin stellt Ihnen das Konzept vor, zeigt Ihnen auf, wie aus einer runtergekommenenen Bude eine Traumwohnung wird! Ein kleines Problem gibt es nur noch, der jetzige Mieter ist noch nicht so ganz draußen... "...und mit einem Mal wird die Häßlichkeit der Wohnung zum rührenden Schicksal eines wurzellosen Großstädters." (Stuttgarter Zeitung_) Es spielen Petra Weimer und Boris Ben Siegel. Tickets sind beim Studio-Theater erhältlich
  • OGIERMANN PALMTAG

    „Diesseits von Hörspiel und Konzert stellt das Duo mit spontanen Stimmentäußerungen und ungewöhnlicher und wandelbarer Elektronik ungreifbar klingende Situationen her, die kleinen Szenen gleichen, immer aber auch dem Anspruch autonomer Musik genügen.“ Peter Mertenns So kann man ES sagen, und: 2018 erscheint die zweite LP- Veröffentlichung von OGIERMANN PALMTAG

    und im Mai ´18 gehen OGIERMANN PALMTAG auch auf Tour. Zwischen Club und Konzertsaal bewegen sich die beiden zielsicher im Ungewissen. Noch etwas schroffer und zuweilen garstig reduzierter als bisher geht ES zu.... hier was zu hören/sehen: https://www.youtube.com/watch?v=Q2ow0vKhWEM oder hier die erste Doppel-LP: https://roruysimifest.bandcamp.com/album/ogiermann-palmtag

    OGIERMANN PALMTAG sind:

    Ogiermann: Arbeitet als Komponist und Instrumentalist. Vocal-, Instrumental-,Elektronik- Radiostücke. Mitglied beim MusikAktionsEnsemble KLANK Künstlerischer Leiter der Projektgruppe Neue Musik und REM, Bremen Mitglied in den Künstlerkollektiven „stock11“ und TONTO eigenes VerlagsLabel: „edition CROG“

    Palmtag: Arbeitet als Bildender Künstler in den Bereichen Zeichnung, Text, Projektion, Foto, Malerei. Ausstellungen seit 1976 Experimentelle Musik, analog und digital, Soundtracks und Hörstücke. 2007 ARD-Hörspielpreis Kurator der Reihe „Kernmacherei“ (mit E. Györy) eigenes Label: „ Roruys Imifest“ – Tonträger und Hefte etc.

    https://youtu.be/ytngjBgUD9A

  • Mathias Traxler

    Stimme denken Perfomance * Stimme * Lautsprecher Um eine Lesung zu denken, muss ich immer auch an den Rahmen für die Stimme denken. Und dabei ist die Frage vielleicht weniger, wo die Stimme beginnt, sondern wo die Stimme aufhört zu sprechen bevor (d)ie Lesung beginnt. Frage ich mich immer weiter, wann (when, wen, wähne) die Stimme noch mit dem sprechenden Körper verbunden (se)ist. Warum sind (z.B. bei folgenden Tieren) die Zähne so nah am Gehirn? Warum sagtest du, das kann nicht schaden, wenn du ja gerne meintest. Wann schämten Sie sich für Ihren Stolz? Wann entschiedest du dich für eine Reihenfolge? In welcher Reihenfolge werden die Lesungen stattfinden? Alle weiteren Töne im Gespräch. Doch, wollen wir nicht aus dem Gespräch heraus wieder in ein Gedicht (eine Skulptur, einen Sog etc.) finden?  * Mathias Traxler wurde 1973 in Basel geboren und lebt seit 1999 als  Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Von ihm erschienen sind die Bände "You’re welcome" und  Unterhaltungsessays", beide im kookbooks-Verlag. www.traxlerm.net * Im Anschluss Pause und Gespräch
  • Elliott Sharp & Thomas Maos

    Gitarre experimentell

    Elliott Sharp und Thomas Maos sind Meister der avantgardistischen Gitarrenklänge. Beide Musiker verbindet das Experimentelle und das Neue in der Gitarrenmusik. Als Speerspitze der New Yorker Noise-music wirbelt Elliott Sharp seit den 80igern die internationale Gitarrengemeinde mit seinen atonalen Klangeruptionen auf. Als Komponist zeitgenössischer Musik ist er viel beachtet und hoch geschätzt. Thomas Maos hat sich als Spezialist für elektroakustische Gitarrenklänge und als Improvisationsmusiker international einen Namen gemacht. Er ist Begründer des interdisziplinären CAMP Festivals.
     
  • MARTA ZAPPAROLI & PEDRO LOPÉZ

    Mediabending galore Zum Jahresausklang sind noch mal zwei MusikerInnen zu Gast im Stromraum, die auf ungewöhnliche Weise mit Speichermedien arbeiten. Die italienische Musikerin Marta Zapparoli arbeitet mit natürlichen Radiowellen, wie sie zum Beispiel bei Gewitterblitzen entstehen. Aufnahmen solcher Wellen werden live via Kassette und Tonband manipuliert. Der portugiesische Turntablist Pedro Lopes betont, dass seine Kunst nichts mit DJing zu tun hat, sondern dass er sein Instrument mehr im Sinne eines Schlagzeuginstruments verwendet und den Plattenspieler schlägt, kratzt und streicht.
  • EAKME & Perspektivenbox

    Das elektroakustische Kammermusikensemble EAKME ist das gemeinsame Bandprojekt von sechs Musikern aus der Wiener Elektronik/Elektroakustik/Free Impro-Szene: Klaus Gstettner, Tobias Leibetseder, Patric Redl, Julian Rubisch, Jakob Schauer und Michael Speer haben sich mit ihrer Band der Live-Performance experimenteller elektronischer Musik verschrieben. In wechselnden Besetzungen bewegt sich das Ensemble zwischen intimen Klangräumen, krachenden Noise-Texturen, wummernden Drones, surrealen Soundscapes und abstrakten Breitwand-Klangflächen - großes Kino für die Ohren. Großen Wert legt EAKME auf Zusammenspiel und Live-Faktor. Vieles wird improvisiert, Klangideen werden spontan entwickelt. Das vielfältige Instrumentarium der elektroakustischen Bigband umfasst analoge Modular-Synthesizer, Gitarreneffektgeräte, Sampler, als Klangerzeuger umgedeutete Alltagsgegenstände und vieles mehr. Jeder Sound wird dabei in bester Kammermusik-Manier manuell gespielt. Der räumlichen Ortbarkeit der einzelnen Instrumente wie bei einem traditionellen Kammermusikensemble wird dabei oft durch die Verwendung verschiedener Lautsprecher für die jeweiligen Interpreten entsprochen werden. https://www.facebook.com/eakmewien https://soundcloud.com/eakme Perspektivenbox sind Julian Siffert und Uikyung Lee. Im Mittelpunkt ihrer Zusammenarbeit steht die Beschäftigung mit Musik als soziale Praktik. Dabei bedienen sie sich gleichermaßen installativer, ortsspezifischer, konzertanter wie partizipativer Formate. www.perspektivenbox.com  
  • YAN JUN

    “i wish i was a piece of field recording”       Yan Jun ist ein Musiker und Poet aus Peking. Mittels Feedback, Field Recording, Stimme, Körperbewegung, Umgebung, Intervall und Hintergrund arbeitet er im Bereich improvisierter- und experimenteller Musik. Er ist Mitglied von FEN, dem Tea Rockers Quintet und Gründer des Guerilla-Labels Sub Jam. yanjun.org WIRE                 yan jun, musician and poet. based in beijing. by using feedback, field recording, voice, body movement, environment, interval and background, he works on improvised music and experimental music. he is member of FEN and Tea Rockers Quintet. and founder of the guerrilla label Sub Jam. yanjun.org WIRE
  • Michael Barthel

    Ververbüntede Konzert für Stimme „Ververbüntede“ ist ein Sammelsurium von Gedichten und Lautpoetischen Stücken. Befragt wird die Funktionalität von Allianzen, hier vor allem in Extremsituationen. Welche Wünsche und Zukunfts-perspektiven formen sich zum und aus dem Umstand eines Zusammenschlusses? Ist die Schreibweise des Titels mehr Verwirrung als Entsprechung? Ist Verwirrung Entsprechung? Was meint das Schön’ Tag noch eines „Bettlers“? In den Arbeiten von Michael Barthel ist die Verortung Thema: Schutz, Zuflucht, Heimat und die Möglichkeiten, die diesen Begriffen eingeschrieben sein wollen. In den Konzerten umkreist die Stimme diese Möglichkeiten, berührt und stockt, sucht Deckung und wird sich selbst überlassen. Michael Barthel, 1977 geboren, aufgewachsen in (Ost-)Berlin, lebt seit 2002 in Leipzig. Sein Gedichtband „Prunk“ erscheint Dezember 2017 beim Vexer Verlag. Im Anschluss Pause und Gespräch mit Mara Genschel  http://www.recordingsforthesummer.de/barthel Foto: ©Rolf Schoellkopf
  • Sawt Out

    Burkhard Beins (D) - percussion Mazen Kerbaj (LB) - trumpet Michael Vorfeld (D) - percussion                     Mazen Kerbaj ist ein libanesischer Künstler und Cartoonautor, der sich zudem aber auch als einer der Initiatoren und Schlüsselfiguren der Beiruter Experimental- und Improvisations- musikszene einen Namen gemacht hat. In Sawt Out arbeitet er gemeinsam mit den beiden Perkussionisten Michael Vorfeld und Burkhard Beins, zwei Protagonisten der Berliner Echtzeitmusik, die in den vergangenen 15 Jahren bereits in unterschiedlichen Formationen zusammenspielten: u.a. in dem Trio Misiiki mit Dirk Marwedel, dem interkulturellen Ensemble Hanoi Berlin und zuletzt in Lotte Anker's Electric Habitat. info: http://www.burkhardbeins.de/groups/sawtout.html kontakt: burkhardbeins@gmx.de
  • JIM AVIGNON & „NEOANGIN“

    Plattenpräsentation ‚Highway to Hello‘ Seit über 20 Jahren ist Jim Avignon weltweit aktiv als Maler, Illustrator, Konzept- und Aktionskünstler. „Erfüllt von Comic-artigen Charakteren und cleveren visuellen Kommentaren zu Gentrifizierung Berlins“, seien seine Werke, schrieb unlängst die New York Times über Avignons Kunst. Seit über 10 Jahren betätigt er sich auch als Musiker unter dem Alter Ego “Neoangin”: seltsame Titel, trotzige Beats , eine schnell ansteckende melancholische Fröhlichkeit und die extragroße Portion Do-it-yourself- Charme sind die Zutaten für den ganz besonderen Sound seiner unnachahmlichen Songs über Staub, Pappkartons und unbezahlte Praktika. „Highway to Hello“ heißt die aktuelle Platte von Neoangin. Avignons Shows sind opulente Happenings – Sound, Bühnenbilder, Masken und absurde Einfälle – in zwei Minuten von Party zu Krise zu Euphorie zu Wahnsinn zu Trauer zu Ciao – exzellente Unterhaltung jenseits aller bekannten Genres. neoangin – bartleby neoangin – bad fotoshop Eine Veranstaltung des Cannstatter-Kulturmenues mit dem stromraum  
  • Der Jodlklub

    Der Jodlklub wurde 2011 von Elisabeth Gabriel, Liese Lyon und Johanna Milz in Frankfurt gegründet. Der gemeinsame Hintergrund sind die österreichischen Wurzeln. Alle drei arbeiten am Theater: Als Regisseurin, Schauspielerin, Dramaturgin. Wir singen a capella: Jodler und dreistimmige Lieder aus verschiedenen Regionen Österreichs. Das Repertoire besteht aus Liedern, die wir in unserer Kindheit und Jugend mit unseren Familien oder in Chören gesungen haben. Aber viele österreichische Jodler haben wir erst in Frankfurt entdeckt. Wir sind immer wieder beeindruckt von der Unmittelbarkeit und Kraft der traditionellen Melodien. Auftritte bisher u.a. im Jazzclub „Porgy & Bess“ in Wien, SCHIRN Kunsthalle, Museum für Weltkulturen, Künstlerhaus Mousonturm, zum Tanz in den Mai bei „Herrn Franz“, bei Atelier-Festen, Vernissagen, privaten Feiern, in Kirchen und auf Weihnachtsmärkten. Im September 2016 entwickelte die Regisseurin Friederike Thielmann mit dem Jodlklub die Performance „En passant“ auf dem Yachtklub Frankfurt (Festival „implantieren“). http://www.jodlklub.de/ Zugabe hoch zwei: um 23 Uhr - live lauschen: Hörspiel von Mara Genschel "Villa Genschel" auf hr2 Artist's Corner.
  • Perspektivenbox // Vincent Wikström

    Samstag, 29.04.2017 Eintritt: 5€ Installationen ab 19:00 Konzert ab 21:00 Perspektivenbox Perspektivenbox sind Julian Siffert und Uikyung Lee. Ihr Fokus liegt in der Navigation durch den sozialen Zwischenraum; pendelnd zwischen Selbstversuch und Fremdbestimmung, dem eigenen und dem Fremdkörper. Perspektivenbox versucht dezidiert kollektiven Kompositions- und Performancepraktiken sowie deren sozialen, ästhetischen und politischen Implikationen eine Plattform zu verschaffen. Vincent Wikström  wurde 1987 in Frankfurt am Main geboren. Mit Musik versucht er, Ideen sinnlich auszudrücken. Ein wiederkehrendes Gestaltungsmittel ist die Umdeutung, d.h. die Verfremdung der Verwendung von Formaten, Geräten, Klängen oder musikalischen Konventionen. In der Serie Historical Audio Documents werden längst verklungene Schallwellen mit einem dubiosen Apparat wieder hörbar gemacht. Seit 2015 entstehen animierte Videopartituren, die elektronische Musik und Interpreten synchronisieren und als zusätzliche Gestaltungsebene agieren.
  • VISUAL BASSIC - LIGHT & BASS * Katrin Bethge & John Eckhardt

    Katrin Bethge (analog light projections) & John Eckhardt (live bass, dj) john-eckhardt-katrin-bethge-visual-bassic

    Als VISUAL BASSIC schaffen Katrin Bethge (Overhead Projektionen) und John Eckhardt (Bass) audiovisuelle Situationen, in denen sie Komposition und selbstorganisierende Prozesse spielerisch in ein Gleichgewicht bringen. Unter Verwendung von lichtbrechenden Objekten, Flüssigkeiten und alltäglichen Materialien direkt auf der Oberfläche des Projektors lässt Katrin Bethge kosmische wie mikroskopische Räume aus Licht entstehen. John Eckhardts strukturierte, aber stets bewegliche Musik für E-Bass & Live-Elektronik bildet spektrale Klangwelten, die von massiven Bässen durchpulst werden. Ohne Zuspiele und Samples entstehen dabei sämtliche Modulationen und Loops in Echtzeit. Seine DJ-Sets haben ihr Augenmerk ebenfalls auf Sound System Music, und bewegen sich je nach Ort und Anlass zwischen experimentellerem Ambient, deep Down Tempo, aktueller Clubmusik, Jungle und Dancehall.

    Katrin Bethge ist Lichtkünstlerin und freie Zeichnerin. Ihre Overheadprojektionen verwandeln als vergängliche Malerei die Oberflächen des Raumes, in den sie fallen und begleiten Projekte aus den Bereichen Tanz, Theater und Musik auf internationalen Bühnen und Festivals, etwa in der Schweiz, in Polen, Finnland, England, Tschechien sowie in den Niederlanden und den USA. Zuletzt begleitete sie das Ensemble Resonanz im "Urban Shine" Konzert in dessen Hamburger Residenz und leuchtete für den "Konvent der Baukultur" in Potsdam. www.katrinbethge.com

    John Eckhardt ist seit zwei Jahrzehnten weltweit als Bassist in einem weiten Feld aktueller Musik aktiv, und gilt vielen als Vorreiter bei der Weiterentwicklung seines akustischen und elektronischen Instrumentariums. Neben einer Reihe schillernder Kollaborationen von Lachenmann und Boulez bis Evan Parker und Elliott Sharp sowie seiner Mitwirkung auf 40 CDs veröffentlicht er 2016 sein drittes Solo-Album - nach "Xylobiont" (PSI Rec. 2008) und dem umfangreichen multimedialen Projekt "Forests" (Depth of Field Music, 2014). www.johneckhardt.de

    http://www.johneckhardt.de/visualbassic
  • Rückkopplungen

    vom Un- zum Glücksfall - und zurück slide_234761_1141645_freeDer weite Kosmos der Rückkopplungen wird erforscht von: - Wank - Götz Schneyder - Mark Kysela - Matthias Schneider-Hollek - Oli Prechtl, * Amos und Eckhart Holzboog - & & & - sowie dem Godfather of Visual Feedback: Stephan Zirwes
  • SHO-SHIN DUO

    Riccardo Marogna: Klarinette, Bass-Klarinette, Tenor-Saxofon, Elektronik Riccardo La Foresta: Schlagzeug, Percussion & Objekte, Elektronik sho-shin Der Name „Sho-Shin“ leitet sich aus einem Konzept des Zen-Buddhismus ab und bedeutet so etwas wie „Im Geiste des Anfängers“. Auf die Musik bezogen ist damit die Idee des frischen, spontanen und trans-idiomatischen Zugangs zur Improvisation gemeint. Das Duo hat bereits bei vielen Gelegenheiten in Italien, Schweiz, Deutschland und Belgien gespielt. Ihr explosiver Auftritt auf dem Troglobatem-Festival war ein Highlight! Das neue Album, „Free The Cat“, ist auf dem Italienischen Label „Setola di Maiale“ erschienen. “… Very enjoyable, spirited and inspired battles of free improvised music. A bit about their backgrounds: Marogna is an improviser and composer with an interest for electronics. He studied at the prestigious IRCAM. He leads his ensemble Oktopus Connection that also has a record out on Setola di Maiale. He is also part of Aire, an avant-jazz quartet and Schrödinger’s Cat. La Foresta is part of the Joseph Circelli Vinkel Trio from the Bologna-area. La Foresta proves himself as a percussionist with many ideas in this collaboration with Marogna. Many different patterns, colours and sounds come out of his hands. Marogna is an equally capable musician. In each of the eleven tracks they develop their ideas in a different direction, And always in a passionate and lively performance. (DM) “ http://www.vitalweekly.net/1019.html http://shoshinduo.tumblr.com
  • H E U T E

    HEUTE (1).jpg

    L I V E: "G.A.W. & der mußikant als/in HEUTE" "der mußikant" (solo)

    VINYL Veröffentlichung: "bu-bu Musikverbreitung 1980-85"

    Zur Veröffentlichung der am 23.03.16 bei Vinyl-On-Demand erscheinenden Schallplattenbox "bu-bu Musikverbreitung 1980-85" erlauben sich G.A.W. & der mußikant einen Musikabend im stromraum zu präsentieren. Seit nunmehr 50 Jahren kennen sich die Freunde G.A.W. der mußikant und musizieren gemeinsam seit 35 Jahren. Musikalisch-minimal-elektronische Eindrücke aus dieser Zeit, popig, kantig, laut und leise, aber immer zum Lachen und Weinen werden uns diese beiden Exil-Reutlinger Musikanten während ihres Auftrittes im stromraum auf die Ohren geben.

    Achtung - begrenzte Zuschauerzahl !

     EINTRITT FREI!

    http://www.dermussikant.de/home/heute/ www.g-a-w.net

  • PETR VRBA

    Petr Vrbas unrelenting explorations of non-idiomatic improvisation using trumpets, clarinet, vibrating speakers, egg cutters etc., made him one of the most active experimental musicians in Prague these days. petr vrbra His most intensive collaboration arose from meeting with American musician/composer George Cremaschi (doublebass, electronics) with whom they established Prague Improvisation Orchestra, Los Amargados duo, an international dance-visual-music project Arthuur etc. In 2013 they released “Villa K” album and 2014 “Los Amargados with Susanna Gartmayer”, limited MC with comics. In 2010 Petr became one of the founding members of improvisation ensemble IQ+1 which released in 2011 highly acclaimed CD “tváří v tvář” and in 2013 IQ+1 (released by Polí5), album which was nominated for Czech Vinyla Prize 2013. petr vrbra3 In 2011 he constituted Yanagi duo with Korean experimenter Ryu Hankil (alarm clock, typewriters). A year later they released their first album “clinamen” waiting for its second album to be released in Korea. He is also member of psych-rock band Rouilleux. During past years he started and still continues many projects: Poisonous Frequencies (with Federsel and DD Kern), NOIZ (with Thomas Lehn and Tiziana Bertoncini), Doppeltrio (with Maja Osojnik and Matija Schellander), Junk & the Beast (with Veronika Mayer) etc.. petr vrbra4 Among others Petr has recorded or played with musicians like Xavier Charles, Isabelle Duthoit, Kai Fagaschinski, Franz Hautzinger, Chris Heenan, Matthew Goodheart, Irene Kepl, Christof Kurzmann, Seijiro Murayama, Ivan Palacký, Ingrid Schmoliner, Jaroslav Šťastný (aka Peter Graham), Miro Tóth, Michael Zerang etc. Since 2010 he curates the musical programme of Communication Space Školská 28 which is a multifunctional space for various nonprofit cultural and artistic activities. petr vrbra5 Since 1994 he plays as a DJ at Radio 1 in Prague (last years include the 13 raw programme), and was also a temporary student of gamelan music at Institute of Art of Indonesia in Yogyakarta (1997–1998). http://vrrrba.cz/index.html
  • HARTMUT GEERKEN & JOOKLO DUO

    Hartmut Geerken: Fender Rhodes & * * * Virginia Genta: Sax & * * * David Vanzan: Drums & * * * Jooklo & H. Geerken - Troglobatem Sept 25th 2015 Virginia Genta and David Vanzan first met Hartmut Geerken in 2007, and they have collaborated in several occasions during the years. Free improvisation that pushes time and space limits way further, in a flow of primitive organic sounds.Hartmut Geerken Hartmut Geerken: Born in Stuttgart in 1939, Hartmut Geerken is a musician, composer, writer, journalist, filmmaker, actor, mycologist and much more. After a classical music training, Geerken discovers contemporary music while studying with Karlheinz Stockhausen, and during the same period he also develops his love for jazz, which will bring him to collaborations with masters such as The Art Ensemble of Chicago, Don Cherry, John Tchicai, Sunny Murray and to the formation of The Cairo Free Jazz Ensemble. Hartmut is also responsible for having brought Sun Ra and the Arkestra to Cairo in 1972, where he was living at the time. www.hartmutgeerken.de jooklo_duo   Jooklo Duo: Blowing minds all over the world since 2004 with hundreds of performances and some cult records, Jooklo keeps spreading their powerful and vibrant sound, deeply rooted in free jazz avant-garde but heavily influenced by traditional folk music, and at the same time open to extreme sound experiments. Over the years the perpetual research for new and challenging combinations has led Genta and Vanzan to form a large variety of ensembles and to collaborate with artists such as Bill Nace, Chris Corsano, Thurston Moore, Dror Feiler, Dylan Nyoukis, Makoto Kawabata, and many others. The duo has also been working with the Merce Cunningham Dance Company alongside John Paul Jones and Takehisa Kosugi * * * jooklo.altervista.org  
  • MALMZEIT

    Nachholkonzert! Nach der spontanen und trotzdem heftigen Erkrankung (keine Erkältung) von “EARL GREY” während des letzten Konzerts nun der Nachholtermin. MALMZEIT Pressefoto 2015 MALMZEIT ist ein weltweit vermutlich einzigartiges METAL-DUO MALMZEIT setzt sich zusammen aus SUMATRA BOP (Gitarre, Beats) und EARL GREY (Bass, Kehle) MALMZEIT betreibt den weltweit vermutlich einzigartigen HEAVY-METAL-LIEFERSERVICE MALMZEIT liefert METAL-KONZERTE auf Bestellung überall dahin, wo der METAL immer schon zuhause war: WOHNZIMMERPARTYS, FIRMENFEIERN, KONFIRMATIONEN, ETC MALMZEIT erfährt eine überwältigende Kundenresonanz MALMZEIT belegt mit Gastspielen zwischen Berlin und Stuttgart, Offenbach und Zeckern, Dresden und Heidelberg die große Nachfrage nach BÜRGERNAHEM METAL MALMZEIT spielt den METAL ausschließlich sitzend, teetrinkend und gut gekleidet MALMZEIT besingt nur das, was wirklich zählt: DAS WETTER MALMZEIT nimmt seit 2003 mit zahlreichen HITS über Wettermoderatoren (“WESP”) und Klimatheorie (“WINCKELSUN”) die derzeitige KLIMADEBATTE (“KIRIBATI”) vorweg MALMZEIT sieht sich in der Tradition der KAMMERMUSIK, des ENTERTAINERTUMS und des BAR-JAZZ MALMZEIT veröffentlicht keine Tonträger MALMZEIT ist die vermutlich weltweit letzte LIVE-ONLY-BAND Bild und Text: ©MALMZEIT

    mfu stadt stuttgart

  • S O M M E R F E S T

    Zur vierten Auflage unseres Elektrominibarklingelton-Sommerfestes laden wir Sie/Euch/Dich sehr herzlich ein!

    Freitag 11.09.2015 – Alte Vokalhornissen – Jörg Kallinich, Klaus Burger, Jörg Koch Samstag 12.09.2015 – Pixanfonax – Les Braves Cons Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Jahr einen bunten Strauß schöner Dinge für unser geliebtes Publikum zusammengestellt. Sommerfest 2015 Freitag: Die „Alten Vokalhornissen“ Bjoern Gottstein (Sopran), Jörg Koch (Bass), Mark Kysela (Mezzosopran), Götz Schneyder (Alt), Martin Schüttler (nicht so Alt) eröffnen den fröhlichen Reigen im – so es Petrus gestattet – im Hof des Stromraums mit Vokalartistik der speziellen Art: Sie covern elektronische Vokalmusik aus den Anfängen dieser Sparte für den Connaisseur: Eimert, Stocki, Ligeti… Dann übergeben wir den Stab an zwei alte Freunde des Embkt, Klaus Burger und Jörg Kallinich: Jörg Kallinich: Dias & Projektion. Die Diaprojektion nutzt Kallinich als ein eigenständiges Instrument im Sinne einer visuellen Musik, die komplett auf einer analogen Technik beruht. Seine Projektoren spielt er als eine Art visuelle Orgel bzw. „Dia-Percussion“. Mit Hilfe von mehreren tausend Dias erzeugt er eine Bilderflut, in welcher verschiedenste Rhythmen und spontane Brüche ebenso ihren Platz haben wie ruhigere Passagen mit fließenden Bewegungen. Klaus Burger (Tuba, Cimbasso, Digeridoo, Muschel) : Burger, der sich in letzter Zeit vorrangig der Komposition gewidmet hat, greift für uns wieder ans Gebläse. Jörg Koch (Rechner) knüpft aus den entstehenden Nebengeräuschen den Teppich für die beiden. Samstag: Weiter geht mit den weit gereisten Pixanfonax. Jürgen Palmtag, Emmerich Györy (Schwäbische Alb, Stimme, Midigitarre, Kram) machen Krach. Und zwar unerhörten. Pixanfonax war eins der ersten Konzerte, das wir im Stromraum veranstaltet haben und wir haben – Hand aufs Herz – fast noch keine Arbeit mit Stimme gehört die uns hätte stärker beeindrucken können als das manisch-obsessive Gebrabbel von Palmtag in Kombination mit der kongenialen Midigitarre von Györy (Ausnahme: Alte Vokalhornissen – siehe Freitag) Die Kirsche auf der Torte (La cerise sur le gâteau) an diesem Abend: Les Braves Cons! (Markus Hâllstein (voix), Holger Rénz (guitarre), Kai Sçhneider (guitarre), Ölivier Biella (Contrebasse). Zauberhafte Chansons. Große Gefühle. Sans Coulottes. Wir freuen uns!
  • Cannstatter Hinterhofkonzert

    "Mit Gebläse und Gegeige" Eine sommerliche Serenade mit Musik von: A. Lortzing C.M von Weber O. Nicolai W.A. Mozart V. Krommer E. Ysaye und G. Ligeti Mitwirkende: Gesa Jenne, Violine und 'Stuttgart  W i n d s' Jeder sollte seinen eigenen Stuhl mitbringen! Wenn's regnet fällt das Konzert aus. Eintritt frei!
  • „CUT/SPLITTING“

    Musik mit Video von Michael Maierhof

    mit Mark Lorenz Kysela Claudia Senoner Michael Maierhof

    unbenannt

    Seit den 90iger Jahren arbeitet der Komponist Michael Maierhof immer wieder mit Video-Zuspielungen zu seinen Stücken. Mit Bildmaterialien aus der Werbung der 90iger, mit neu zusammengesetzten Filmausschnitten von Sergio Leones „Once Upon a Time in America“, mit Flugzeugen auf dem Flughafen Stansted oder mit Aufnahmen von Wasseroberflächen, die wie digitales Rauschen eingesetzt werden.

    Aufgeführt werden: splitting 5 für Violine, Audio- und Videozuspielung (2000) splitting 8.1 Version für A Sax mit Audio und Videozuspielung (1999-2001) splitting 42 für Cello mit sonic Motoren, Audio- und Videozuspielung (kombiniert mit splitting 3 von1999) (2014) splitting 34 für Video und 3 Spieler (2013/14), UA

    in Verbindung mit dem 'Cannstatter Kultumenue' http://www.cannstatter-kulturmenue.de/2015/index.php

    mfu stadt stuttgart

  • Russische Avantgardefilme 1920-30

    Vortrag in englischer Sprache mit Beispielen Vorführung eines vollständigen Films

    [caption id="attachment_615" align="alignleft" width="625"]THE MAN WITH A MOVIE CAMERA (1929), directed by Dziga Vertov. THE MAN WITH A MOVIE CAMERA (1929), directed by Dziga Vertov.[/caption]

    Wir erfahren etwas über das Leben, die Geschichte und die Kunst in der kurzen Ära des russischen Experimentalfilms zu Sowjetzeiten Leben und Schicksal berühmter russischer Filmregisseure wie Dziga Vertov, Sergej Eisenstein, Lev Kuleshov, Vsevolod Pudovkin, Grigorij Kozintzev und anderer, ihre Erfahrungen, ihre künstlerische Sprache und Erfindungen werden in diesem Vortrag thematisiert und mit Ausschnitten aus ihren Filmen belegt. Wodurch wurden sie inspiriert, was waren die Haupterfindungen der Avantgardefilmer? Was waren die Unterschiede zwischen den europäischen und sowjetischen Avantgardisten? Warum sympathisierte die Sowjet­regierung nicht mit der Avantgarde?

    Dauer: 19.00 bis 20.00 Vortrag, Pause: 30 Minuten 20.30 bis 21.30 Film

    SOVIET AVANT Russian animation films

    in Verbindung mit dem 'Cannstatter Kulturmenue' und dem Förderverein VladOpera e.V.

  • Mara Genschel, Heimat ficken catchy Titel (begehbar)

    Die Schriftstellerin Mara Genschel wird erstmals aus ihrem großen Heimatroman, Arbeitstitel: „Im Getriebe hiesiger Mühlen“, bzw: „Kein schöner Klang als (des) Getriebes hiesiger Mühlen“ lesen und die hochkomplexen Verstrickungen seiner Figuren an Ort und Stelle weiterentwickeln sowie melodramatisch vertonen. Kritik erbeten. Die Lesung ist begehbar.Heimat_catchy_MG Mara Genschel lebt und arbeitet seit kurzem nicht mehr in Berlin sondern in Stuttgart. Neben verschiedenen Buchformen realisiert sie Textfilme, Bühnen- und Hörstücke im Rahmen von Ausstellungen und im Rundfunk. Als unabhängiges Publikationskonzept entwickelt sie seit drei Jahren die Referenzfläche. Zuletzt erschien der Materialband Mara Genschel Material mit begleitenden Essays und einigen Reproduktionen ihrer Arbeiten. www.referenzflaeche.com http://reinecke-voss.de/cms/genschel.html mfu stadt stuttgart
  • DocRo und Schneider-Hollek

    Die Wobble-Hypothese: degenerierter Code von DocRo und Schneider-Hollek DocRo             Die Wobble-Hypothese (engl. wobble = wackeln, zu deutsch Wackelbasen-Hypothese) ist eine Erklärung für die Beobachtung, dass der genetische Code ein degenerierter Code ist und nicht mehr als 41 verschiedene tRNAs in einer Zelle existieren. Die Hypothese wurde 1966 von Francis Crick formuliert.[1] Problemstellung[] Mit den vier Basen Adenin (A), Cytosin (C), Guanin (G) und Uracil (U) lassen sich 64 verschiedene Tripletts bilden. Drei dieser Tripletts werden bei der Translation als Stopp-Signal interpretiert, die übrigen 61 codieren Aminosäuren. Da aber nur 21 Aminosäuren (einschließlich Selenocystein) vorkommen, kann eine Aminosäure durch verschiedene Codon-Tripletts codiert werden (siehe: Genetischer Code). Zum Beispiel codieren sechs verschiedene Tripletts für die Aminosäure Serin. Da im Genom in der Regel die verschiedenen Codons für die gleiche Aminosäure tatsächlich vorkommen (siehe auch: Codon Usage), müssten eigentlich für alle 61 Tripletts verschiedene tRNAs vorhanden sein, die alle unterschiedliche Anticodons besitzen, teilweise aber dieselbe Aminosäure tragen. Man hat jedoch festgestellt, dass in einer Zelle je nach Organismus nur bis zu 41 verschiedene tRNAs existieren. Folglich müssen einige dieser 41 tRNA an unterschiedliche Tripletts binden können. (http://de.wikipedia.org/wiki/Wobble-Hypothese) mfu stadt stuttgart
  • Live Coding

    Spieler Remmy Canedo / Jörg Koch / Matthias Schneider-Hollek / Martin Schüttler / Ephraim Wegner / Spielregeln Es wird ein Patch / Programm geschrieben, das Klang / Bild erzeugt. Es kann ein beliebiges Framework verwendet werden (Max/MSP, SuperCollider, CSound, Processing, vvvv, etc.) Gestartet wird mit einem leeren Patch / Programmfenster. Klang / Ton sollen mit programmeigenen Modulen erzeugt werden (Vanilla), das bedeutet insbesondere: Vorbereiteter Code / Abstractions dürfen nicht verwendet werden. VSTi’s dürfen nicht verwendet werden. Helfermodule (Scripting Shell, Buildscripts etc.) dürfen eingesetzt werden. Controller (midi, osc) können verwendet werden. Mikrofon- und Kamerainputs können verwendet werden. Der Bildschirm jedes Spielers wird auf eine Videoleinwand übertragen. Der Klang jedes Spielers wird auf einer Mono-Monitorbox übertragen, zusätzlich kann das Signal noch auf einen Subwoofer übertragen werden. Es können maximal 10.000 Bonuspunkte erreicht werden. Linienrichter: Mark Lorenz Kysela livecoding     mfu stadt stuttgart Live coding (sometimes referred to as ‘on-the-fly programming’, ‘just in time programming’ and related term ‘live programming’) is a programming practice centred upon the use of improvised interactive programming. Live coding is often used to create sound and image based digital media, and is particularly prevalent in computer music, combining algorithmic composition with improvisation. Typically, the process of writing is made visible by projecting the computer screen in the audience space, with ways of visualising the code an area of active research. There are also approaches to human live coding in improvised dance. Live coding techniques are also employed outside of performance, such as in producing sound for film or audio/visual work for interactive art installations. Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Live_coding mfu stadt stuttgart
  • Jan F. Kurth & Ephraim Wegner

    |00|||0|00, Rare Bird Das Duo Wegner / Kurth besteht aus dem Vokalisten Jan F. Kurth und dem Laptop-Musiker Ephraim Wegner. Durch unterschiedliche digitale Verfahren mischen sich Stimme und elektronische Klangerzeugung, bauen aufeinander auf und stoßen sich gegenseitig ab. Die Musik des Duos bewegt sich zwischen Komposition und Improvisation – festgelegte musikalische Strukturen und kompositorische Abläufe dienen als Grundlage, die ausreichend Spielraum für improvisatorische Ausformulierungen gewährleisten. kurthwegner-by-juliaweinmann_alarm02               Bild: Julia Weinmann |00|||0|00 Stimme trifft auf DSP Klangerzeugung. Durch verschiedene Synthese-Techniken werden die instrumentalen Stimmklänge zu Soundscapes, Noise und polyrhytmischen Pattern transformiert. Die Arbeit changiert zwischen fragmentarischen Momenten von Wohlklang und aggressiven Ausbrüchen. Rare Bird Schätzchen hör ma’. Hey Mann. Haus in der Stadt. Epic Knarz. Licht ausmachen. Ihre dunkelste Stunde. Ängste vor der Nacht. Dreh alles um. Titel Nummer eins. Bonusplatte: Straßenseite hallo! Vier graue Wände. Du bist verloren. mfu stadt stuttgart