Archiv – vergangene Veranstaltungen

  • TÆ – 4 Settings

    Releasetour

    Die fünfköpfige Formation um Tim Strohmeier, Lennard Fiehn, Stefanie Lukassek, Theo Altmann und Lucie Graehl verbindet akustische Instrumente mit elektronischen Klangwelten – mal fließend und fragil, mal roh, dicht und kraftvoll. In diesem Setting entstehen Klangräume zwischen Ambient und Noise, zwischen struktureller Klarheit und offener Improvisation. Jazz sowie Neue und elektronische Musik bilden dabei keine stilistischen Grenzen, sondern Bezugspunkte, die die Gruppe bewusst überschreitet.

    TÆ denkt Musik als Prozess: Kollektiv, neugierig, grenzüberschreitend. Ihre neuen, gemeinsam erarbeiteten Kompositionen erkunden Zeitlichkeit, Strukturbrüche und die Verwandlung akustischer Klänge durch elektronische Mittel.

    Sie beschäftigen sich mit Dichte und Reduktion sowie mit der Transformation akustischer Klänge durch elektronische Mittel. Dadurch entstehen vielschichtige Stücke, die Fragilität und Ruhe ebenso zulassen wie intensivere, komplexere Passagen. Die Musik lebt von der Interaktion mit den jeweiligen Räumen und eröffnet Zuhörer*innen einen Einblick in den kollektiven Forschungsprozess der Gruppe.

    Nach früheren Projekten wie dem zweitägigen Debüt in der Stuttgarter Kirche St. Maria und Auftritten u. a. beim Detect Classic Festival stellen TÆ nun ihr neues Album im Rahmen einer Konzerttour vor. 

    Besetzung:

    Tim Strohmeier (drums/synth/fx)
    Lennard Fiehn (Bassklarinette/fx)
    Stefanie Lukassek (voice/synth/fx)
    Lucie Graehl (reeds/fx)
    Theo Altmann (trumpet/fx)


  • Duo Keller & Thieke

    Michael Thieke: clarinet
    Beat Keller: feedbacker electric guitar

    Das Duo Keller/Thieke erforscht und verbindet unterschiedliche Strömungen der experimentellen Musik. Ihr elektroakustisches Setup schöpft aus Alt und Neu, während der natürliche Fluss der Klänge die Identität der Töne klar bewahrt. Die Musik entsteht aus Mikrotonalität, subtilen Klangfarben, Resonanzen und kontrollierten Feedbacks. Kompositionen und Improvisationen entwickeln sich langsam, lassen feine Klangnuancen und meditative Details entstehen, in denen Stille und Klang überraschend ineinandergreifen.

    Ihr aktuelles Album Last Breath’s City Looks Kind Heart (Berlin 2024, Veröffentlichung Mai 2025) enthält sechs Originalstücke, die zwischen Improvisation und definierten Strukturen schweben. Längere Töne, feine Feedbacks und subtile mikrotonale Variationen schaffen ein meditatives, tief emotionales Hörerlebnis und laden zu einer kontemplativen Reise durch die Klangtexturen ein.

    Die Kritik lobt die Raffinesse und Tiefe ihrer Musik: Chain D.L.K. schreibt, das Duo erschaffe
    „eine Klanglandschaft, in der die Grenzen zwischen Ton und Stille verschwimmen und den Zuhöre r in ein kontemplatives Reich führen.“ A Closer Listen ergänzt: „Subtile Strukturen, lang gehaltene Töne und das Gleichgewicht zwischen Präsenz und Abwesenheit schaffen ein meditatives Hörerlebnis, in dem jedes Detail Bedeutung erhält.“ 

    Album:
    Last Breaths City Looks Kind Heart
    Released on May 4, 2025 on Ftarri Records, Japan

    Bandcamp:
    https://beatkeller.bandcamp.com/album/last-breaths-city-looks-kind-heart

    Youtube:
    https://www.youtube.com/watch?v=iVpNuJa_hcI

    Michael Thieke
    The Berlin-based clarinetist/composer/performer Michael Thieke is equally at home across a broad range of musical environments, such as experimental song forms, collectively composing projects, improvising collectives, and music on the fringes of jazz. He is exploring the minutiae of sound, timbre and noise, with a particular interest in microtonality and related sound phenomena. The qualities of slowness are another field of his research. He has a preference for long-term collaborations and collective work.

    Some of his current Projects are: The International Nothing , Voutchkova/Thieke Duo , The Pitch , Der lange Schatten , Splitter Orchester, Magda Mayas Filamental , loading lift and move, Bruine, Porta Chiusa, The Clarinet Trio, The Magic I.D. , Marino/Thieke, milesdavisquintetorchestra!, Mur des Murmures.
    https://thieke.klingt.org

    Beat Keller
    is a Swiss musician making avant-garde jazz, experimental and improvised music. He received several awards and scholarships from Pro Helvetia - The Swiss Arts Council, Canton of Thurgau, Canton of Zurich and the City of Winterthur.

    He collaborated with the likes of Joke Lanz, Axel Dörner, Shelley Hirsch, Saadet Türköz, Burkhard Beins, Christian Wallumrød, Werner Puntigam, Jason Kahn, Ute Wassermann, Cara Stacey and many more. He regularly performs across Europe, USA, Latin America, Asia and South Africa.
    https://beatkeller.com

  • BRUINE


    Michael Thieke:
    Klarinette 
    Émilie Škrijelj: Akkordeon 
    Tom Malmendier: Perkussion 



    Eine Aufführung von BRUINE findet im Bereich zwischen Klanginstallation und Konzert statt, in einer abstrakten und minimalistischen Landschaft mit elektroakustischer Farbgebung. Die Instrumente werden durch mehrere Lautsprecher unterschiedlicher Art erweitert, wie beispielsweise die Diffusoren des „Ondes Martenot“, die ausgewählt und hergestellt wurden, um die Instrumente zu färben, zu verändern und zu filtern. Das Publikum taucht in eine klangliche und visuelle Welt ein, eine plastische Form aus Klangmaterial, in der jedes Instrument mit mehreren Lautsprechern verbunden ist, die auf einer Insel aus resonanten Objekten platziert sind. 

    Die gesammelten Objekte dienen ursprünglich dazu, Luft und Wasser zu leiten. Im Alltag sind sie oft versteckt, hier sind sie in Stücken und Fragmenten auf dem Boden wie Ready-mades, eine Art Skulptur, angeordnet, um ein unsichtbares Material zu leiten, nämlich Klang. Durch die Vibration der Lautsprecher machen diese Objekte die Klangereignisse, die Schwingungen, Oszillationen und Reibungen sichtbar. Das Publikum ist ebenso wie die Musiker mobil, um den Klang in seiner Räumlichkeit zu erkunden und eine kollektive und vibrierende Erfahrung der Klangobjekte innerhalb des Raumes zu machen.

    https://www.emilieskrijelj.com/en/music

    The group performed at festivals such as: /Geneva (CH), Wiesbaden (D), /Kalv (SE), Augsburg (D), /Luxembourg (L) and art and sound spaces such as /Metz (F), /Berlin (D), /Paris (F),  (Vienna) and played with guest performers Marc Namblard and Otomo Yoshihide.

  • Improvisationsworkshop mit Fred Frith


    Samstag, 21.02.2026 Christuskirche,
    Daimlerstr. 17, 70372 Stuttgart- Bad Cannstatt
    Termin: Sa., 21.2.2026: 10:00-13:00 ohne Instrumente; 14:00-17:00 mit Instrumente.
    Kosten: 70 €/ Teilnehmer*in

    Instrumente bitte mitbringen.
    in Kollaboration mit urankyz kulturvermittlung

    Da die Teilnehmerzahl limitiert ist, wird um rasche, verbindliche Anmeldung gebeten unter : ulrike.bohnet@gmail.com (wir führen eine Warteliste) – danke!

    Dieser Workshop richtet sich an alle, die über gute musikalische Grundkenntnisse verfügen und lernen möchten, wie man improvisiert, oder ihre Improvisationsfähigkeiten verbessern möchten.

    Der legendäre Multiinstrumentalist Fred Frith macht seit über 50 Jahren Musik und ist vor allem als wegweisender E-Gitarrist und Improvisator, Songwriter und Komponist für Film, Tanz und Theater bekannt. Mit Bands wie Art Bears, Massacre, Skeleton Crew, dem Fred Frith Guitar Quartet, Cosa Brava und dem FF Trio ist er seinen Wurzeln in der Rock- und Folkmusik treu.

    Fred Frith, der für sein Lebenswerk in der experimentellen Musik mit dem italienischen Demetrio-Stratos-Preis und einer Ehrendoktorwürde der University of Huddersfield in seiner Heimat Yorkshire ausgezeichnet wurde, lehrte zwanzig Jahre lang am legendären Epizentrum der amerikanischen experimentellen Musik, dem Mills College in Oakland, Kalifornien, und leitete den Masterstudiengang Improvisation an der Musikakademie in Basel. Er ist das Thema von Nicolas Humberts und Werner Penzels beliebtem Film „Step Across the Border“, der von den Cahiers du Cinéma als einer der hundert einflussreichsten Filme des 20. Jahrhunderts bezeichnet wird.

    Fred Frith zum Workshop:

    “This moment is not the same: listening, hearing, and letting go.

    The Dalai Lama’s advice for the New Millenium contains many useful thoughts for the improvising musician.

    —Take into account that love and great achievements involve great risk

    —Remember that not getting what you want is sometimes a wonderful stroke of luck

    —Remember that silence is sometimes the best answer

    There isn’t a “right” way or a “wrong” way to improvise. Sound impulses come from each individual, based on their own personal, musical, social andcultural history, and everyone has to negotiate the resulting listening spacewith self-respect, respect for others, and a sense of responsibility.

    What works today for me may not work for you tomorrow, and vice-versa, so we are constantly re-configuring, re-negotiating, re-learning and unlearning, and generally re-inventing ourselves and our instruments according to the context, the situation in which we find ourselves.

    How do we listen?

    What are we listening to, or listening for?

    What is the relationship between listening and musical action?

    What just happened? What will happen next?

    Did you intend for it to happen?

    Is that important? Are there strategies that will always work? Would we want that?

    These are a few of the ideas we will explore during this workshop.“


  • Fred Frith & Russudan Meipariani * ab:so:lut::space

    Achtung *!* das Konzert ist in der Christuskirche, 
    Daimlerstr. 17, 70372 Stuttgart- Bad Cannstatt 
    maps
    Eintritt ab 19 Uhr - Karten zu € 18 / ermäßigt € 13

    Im Frühjahr 2025 fand die erste musikalische Live-Begegnung von Fred Frith und Russudan Meipariani im Laboratorium Stuttgart statt – eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die jetzt mit einer kleinen Deutschland-Tournee eine Fortsetzung erlebt.

    Fred Frith, eine Größe der improvisierten Musik, hat mit unterschiedlichsten Musiker:innen gearbeitet, für diverse renommierte Ensembles komponiert und Musik für preisgekrönte Filme geschrieben. Frith hat die Entwicklung experimenteller und improvisierter Musik seit den 1970er Jahren weltweit maßgeblich geprägt.

    Russudan Meiparianis Ausgangspunkte sind klassische Musik und die polyphone Musik Georgiens. Daraus entwickelt sie seit Jahren durch ihren experimentellen Ansatz eine ganz eigene musikalische Sprache, die archaische kaukasische Gesänge und westliche Musiktradition, komponierte und improvisierte Musik verbindet.

    Die Improvisationen der beiden Musiker:innen entstehen überwiegend durch experimentelle Spieltechniken und eröffnen dabei ganz besondere Klangräume jenseits aller Genre-Grenzen. Dabei bedienen sie sich Strukturen und Klangfarben, die von Neuer Musik über Folklore, Ambient, Minimal Music bis zu Progressivem Rock reichen und schaffen damit eine einzigartige, organische Dramaturgie im ab:so:lut::space des gemeinsamen Jetzt.


    Das Konzert findet statt in Kollaboration mit urankyz kulturvermittlung www.urankyz.de

    Das Konzert wird vom SWR aufgezeichnet und im Programm SWR Kultur gesendet. Online auf SWR Kultur.de


  • Ohlmeier * Khroustaliov * Fischerlehner  

    Lothar Ohlmeier: bass clarinet
    Isambard Khroustaliov: modular synthesizer & computer
    Rudi Fischerlehner: drums

    Das elektroakustische Trio von Lothar Ohlmeier, Rudi Fischerlehner und Isambard Khroustaliov wurde ohne große Fanfaren und Ankündigungen gegründet, sondern entwickelte sich organisch aus langjährigen Zusammenarbeiten der Mitglieder in verschiedenen Projekten und aus gegenseitigem Interesse an der Musik der anderen. Seit 2019 hat die Band zwei Alben auf dem englischen Label Not Applicable veröffentlicht: „Hypertide over Kiribati“ und „In the Gloaming“.

    Die Musik gleicht einem Gespräch unter Freunden, das sich über den Lauf des Tages entwickelt. Abends steht niemand auf, um das Licht anzuschalten, stattdessen sinkt die Dämmerung und die einhergehende Stille auf die Runde herab. Echos und Überreste des Tages werden durch diesen neuen Seinszustand gefiltert; die Sinne sind geschärft, der Verstand wach, während das Sichtbare in den Hintergrund tritt. Die Umgebung, die einst so absolut, fest und sicher schien, verflüssigt sich in einen Strom von Anspielungen und Fragen.

    The electroacoustic trio of Lothar Ohlmeier, Rudi Fischerlehner and Isambard Khroustaliov came about, without fanfare or design, through mutual friendship, empathy and curiosity in each other’s music. Since 2019, the band has released two albums on the English label Not Applicable: “Hypertide over Kiribati” and “In the Gloaming.”

    Imagine a conversation between friends unfolds as the day fades. No one gets up to turn the lights on, instead, they revel in the spell twilight weaves and the quieting world around them. Echos and remains of the day are filtered through this new state of being; senses on edge, wits sharpened as what is visible recedes. The surroundings that had once seemed so absolute, rigid and certain dissolve and unravel in a flow of allusions and enquiry. Thoughts and actions, adrift once more, surf the infinite flux of space and time.

    Aktuelles Album https://not-applicable.bandcamp.com/album/in-the-gloaming
    Website https://www.rudifischerlehner.net/hypertide.html


    Pressestimmen:

    "The music reflects an intimate and highly nuanced, conversational mode, a democratic, three-way musical exchange of ideas and deep listening."
    Salt Peanuts

    "Sound truly unlike anything else.“
    Electronic Sound

    "It makes you think, but also makes you feel — and that can only be a good thing.“
    Freq

    "Beim Eröffnungstrack (...) wummern aus den Tiefen Soundteppiche des Elektronikers Khroustaliov, dunkel und intensiv, die einen umhüllen und ihm in die Magengrube drücken. Während Fischerlehners Schlagzeug immer wieder kleine Lawinen auslöst, bringt er die Becken zum Singen, sodass sie perfekt mit der Elektronik harmonieren. Die Bassklarinette Ohlmeiers bringt pessimistische und intensive Melodien zutage.“
    Freistil

  • Michael Lentz - Marino Pliakas - Michael Wertmüller

    Michael Lentz: Stimme, Saxophon
    Marino Pliakas: Bass
    Michael Wertmüller: Schlagzeug

    MICHAEL LENTZ (*1964) studierte Germanistik, Geschichte und Philo­sophie und wurde 1999 mit der zwei­bändigen Dissertation Lautpoesie/-musik nach 1945. Eine kritisch-dokumentarische Bestands­aufnahme promoviert. 2001 erhielt er für seinen Text Muttersterben den Ingeborg-Bachmann-Preis. Im Mai 2006 wurde er als Professor auf den Lehr­stuhl für Literarisches Schreiben des Deutschen Literatur­instituts Leipzig berufen, den er bis heute innehat. Lentz war Mit­herausgeber der Literatur­zeitschrift Neue Rundschau. Seit 2014 ist er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Er lebt in Berlin und Leipzig.

    Michael Lentz’ Auftritte sind wuchtige, präzise inszenierte, aber nie berechenbare Konfron­tationen mit unserer Sprache. Der Mensch versucht, mit den begrenzten Mitteln der Sprache etwas als viel­sagend Empfundenes zu kommunizieren – Michael Lentz macht dies auf eine selten intensive Art erlebbar, wie es in der Jury­begründung für den Preis der Literatur­häuser heisst. Lentz zweifelt die Benennungs­kraft des Wortes an, er verlässt sich auf die Sprache als Sprache, nicht auf die Sprache als Abbildungs­maschinerie. Was dabei im poetischen Prozess herauskommt, ist ein sprödes, störrisches, wiewohl witziges und sehr kluges Sprechen und Schreiben. Eine Dosis (Sprach)Zweifel, in dieser Qualität verabreicht, hat noch niemandem geschadet.
    (Aus der Programmankündigung des Literaturfestivals Leukerbad)

    Im Südwestrundfunk heisst es über ihn: «Michael Lentz ist zweifellos ein Sprach­spieler, ein begnadeter Sprach­künstler.»

    Heimwärts. Roman. S. Fischer 2024
    Grönemeyer. S. Fischer 2024
    Chora. Gedichte. S. Fischer 2023
    Schattenfroh. Ein Requiem. Roman. S. Fischer 2018
    Pazifik Exil. Roman. S. Fischer 2007

    Lentz ist auch ein großartiger Saxophonist! Zusammen mit der präzisen und dynamischen Schweizer Rhythmusgruppe Pliakas/Wertmüller erkundet das Trio das bisher Unbekannte zwischen Wort und Klang. Freie Musik in Reinkultur: Ein delirierendes Kontinuum der Klangpoesie mit vorgegebenen und offenen musikalischen Strukturen. Feurig, tiefgründig, witzig!

    MICHAEL WERTMÜLLER (1966) und MARINO PLIAKAS (1964) tourten seit 2004 als Rhythmusgruppe von FULL BLAST zusammen mit Peter Brötzmann hunderte von Konzerten weltweit; außerdem arbeiteten sie in verschiedenen Projekten mit Caspar Broetzmann, John Cale, Holger Csukay, FM Einheit, Peter Evans, Marian Gold, Mats Gustafsson, Keiji Haino, Toshinori Kondo, Joe McPhee, Ava Mendoza, Mouse on Mars, Jaki Liebezeit, KK.Null, Jim O'Rourke, Olaf Rupp, Mars Williams, Stephan Wittwer, Otomo Yoshihide, IVES #1, u.v.a.; Zusammenarbeit mit Pliakas' Avant-Trio STEAMBOAT SWITZERLAND, verschiedene Opern und Neue Musik-Kontexte mit Klangforum Wien, MusikFabrik Köln, Ensemble Courage Dresden, Hamburger Staatsoper, Theater Basel, Ruhrtriennale, Donaueschingen, Schauspielhaus Hamburg, Staatsoper Hannover etc.etc.) Beide waren mit ihren verschiedenen Bands weltweit auf Tournee (MW: William Parker Trio, Alboth!, 16-17, W2; MP: steamboat switzerland, sludge 2000 usw.).

  • Georg Wissel & Paul Lytton

    - loose connections -

    Paul Lytton: table top percussion, bits & pieces
    Georg Wissel: augmented tenor and alto sax

    Anlässlich der soeben auf dem auf dem arrivierten Londoner Label ConfrontRecordings erschienenen CD LOOSE CONNECTIONS 

    Seit 2006 amalgamieren WISSEL & LYTTON ihre spezifischen musikalischen Universen zu einem schillernden und stets unvorhersehbaren Fluss von klingenden Ideen und Assoziationen. Das Duo spielt dabei mit ebenso viel Vergnügen, wie Aufmerksamkeit und Sensibilität für den Klang und den Moment.

    Saxophonist Georg Wissel versteht sich als Sculptor of compressed air und nutzt neben erweiterten Spieltechniken die unterschiedlichsten Utensilien zur klanglichen Modulation seiner Instrumente. 
    Perkussionist Paul Lytton arrangiert und belebt seinen Fundus an sorgfältigst ausgewählten Klangerzeugern aus Haushalt und Perkussion auf seinem 'Tisch'.

    Das Set-up von WISSEL & LYTTON hat somit den Charakter einer (akustischen) Werkstatt. Das Duo spielt ohne vorgegebene Konzepte oder versteckte Absprachen. Alle Karten werden offen ausgespielt und das Publikum wird gleichberechtigter Zeuge eines höchst assoziativen künstlerischen Prozesses. 

    As Paul says: “This is not about to entertain, but to stimulate your imagination!”

    Das schreibt die Presse: 
    "An unusual and engrossing concert of free dialog using tightly controlled technique between two legendary free jazz improvisers: Percussionist Paul Lytton performing on tabletop percussion and "bits and pieces", and saxophonist Georg Wissel performing on augmented alto saxophone and tenor saxophone, from reserved intricate detail to forcefully passionate expression."Squidco, USA

    "It’s mesmerizing and delicate music. The interplay between them is fantastic. There’s never a dull moment here. Attentive listening required here! And deservedly so." (Mark Daelman-Sikkel in Vital Weekly 1456)

    "The Lytton-Wissel alliance is in no way fortuitous or random, but can be seen as an existential poetic drift. The blower's trajectory follows in the footsteps of the Evan Parker of the duo with Lytton, of Doneda, Leimgruber and Zorn etc… but, above all, evolves on its own particular terrain. It's worth pointing out that Paul Lytton is one of a handful of ‘pioneers’ among the radical ‘bruitist’ improvisers of the early days, along with Eddie Prévost, Keith Rowe, Hugh Davies, etc.... Really convincing."  (J-M V Schouwburg in orynx-improvandsounds.blogspot.com/2024/10/)
     

    Georg Wissel: https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Wissel
    Paul Lytton: https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Lytton

    hört-hört:
    https://confrontrecordings.bandcamp.com/album/loose-connections
    https://soundcloud.com/georg-wissel/sets/wissel-lytton

    schaut:
    live at LOFT, excerpt: https://vimeo.com/764193396

  • ELLIOTT SHARP * Reading and Performance

    In this program, Sharp will read selections from his latest book, Feedback: Translations From The IrRational and perform solo electroacoustic music on 8-string guitarbass and electronics.

    ELLIOTT SHARP leads SysOrk, Orchestra Carbon, Terraplane, and Tectonics and pioneered use of fractal geometry, chaos theory, and genetics in musical composition and interaction.

    His opera Port Bou premiered October 2014 at Issue Project Room and his suite Tribute:MLK Berlin '64 opened the 2014 Berlin Jazz Festival.  Storm Of the Eye appears on violinist Hilary Hahn's Grammy-winning album In 27 Pieces and Turing Test for the Neue Vocalsölisten Stuttgart premiered at the Venice Biennale in 2012. Sharp has been featured at festivals New Music Stockholm, Darmstadt, Donaueschingen, and Au Printemps and is the subject of the documentary film Doing The Don't.

    Sharp was awarded the Berlin Prize for Music Composition for 2015; a Guggenheim Fellowship in 2014; a Fellowship from the Center for Transformative Media in 2014. In 2003, he received a Fellowship from the Foundation For Contemporary Art.

    Sharp’s collaborators have included Radio-Sinfonie Frankfurt; singer Debbie Harry; Ensemble Modern; Nusrat Fateh Ali Khan; blues legends Hubert Sumlin and Pops Staples; pianist Cecil Taylor; multimedia artists Christian Marclay and Pierre Huyghe; and Bachir Attar, leader of the Master Musicians Of Jajouka.

    From The Publisher: Feedback is a wide-ranging meditation on music, sound, artificial intelligence, consciousness, contemporary culture and politics, and the life of the touring musician. Author Elliott Sharp is considered one of the central figures in NYC's Downtown Scene and is a composer, producer, multi-instrumentalist, visual artist, and educator. Starting from a background in the sciences, Sharp found his passion for music as a teen, and it has never abated. His philosophy is informed not just by music and its creation but by continuing studies in physics and genetics and a visceral interest in our modern world and its joys and horrors. In Feedback, Sharp engages in speculative thought about how consciousness might have arisen and what the future holds for humanity with the advent of an Artificial Intelligence that is certainly artificial but might not exactly be intelligent. The "Improviser's Mind" is discussed in the context of post-quantum physics, probability, socio-acoustics, and Butoh dance. Sharp loves to digress into unpredictable areas but ties it all together in an overarching narrative that is both personal and conceptual.

    Marc Ribot: Elliott Sharp is among the most important musicians to come out of NYC's Downtown Scene. His work is original and conceptually rigorous. Feedback illuminates the deep thought behind Elliott's work and documents a key part of the NY scene. | hope the intellectual/artistic/emotional feedbacks these pages describe will continue to loop and build... into a howling resistance to the brutal homogenizing corporate technologies of our time.

    Links:
    http://www.elliottsharp.com
    https://zoar-records.bandcamp.com
    https://www.instagram.com/elliott_sharp
    https://elliottsharp.substack.com/
    https://mitpress.mit.edu/books/irrational-music

    https://elliottsharp1.bandcamp.com
    https://elliottsharpsterraplane.bandcamp.com

    Various reviews:
    https://www.premierguitar.com/features/artist-features/nels-cline-on-elliott-sharp
    https://www.sequenza21.com/2016/02/elliott-sharp-the-boreal/
    https://jazztrail.net/blog/joe-morris-elliott-sharp-realism-album-review
    https://www.guitarmoderne.com/book-reviews/book-review-irrational-music-by-elliot-sharp
    https://classicalmodernmusic.blogspot.com/2016/06/elliot-sharp-tranzience.html
    https://classicalmodernmusic.blogspot.com/2018/12/elliott-sharp-dispersion-veni-academy.html

  • Otomo Yoshihide * Emilie Skrijelj * Tom Malmendier

    Otomo Yoshihide : turntables
    Emilie Skrijelj: turntable
    Tom Malmendier: drums

    "Everything makes sound, everything makes noise, and the spectacle is mesmerizing. But let's not be mistaken, the spectacle captivates because, above all, it possesses flawless musicality. There is never any repetition; the vocabulary is certainly unusual, but from the scratching, scraping, and tearing, complemented by the omnipresence of a drum that always moves forward, emerges an unwavering energy with a deep pulse that beats like a heartbeat—the heartbeat of both the musicians and the audience." Review Nicolas Dourlhès , "La tournée des tourne-disques à Tours"  link, March 2024

    https://otomoyoshihide.com/en
    https://de.wikipedia.org/wiki/Yoshihide_Otomo
    https://www.emilieskrijelj.com/
    https://www.tomalmendier.com/

    https://youtu.be/W-F-thI2puQ?feature=shared

Weitere Veranstaltungen siehe Liste „Schnellzugriff“ rechts.